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Juli 2017

Wir gratulieren allen Absolventinnen!

35 AbsolventInnen schlossen erfolgreich KAV-Schule für medizinische Assistenzberufe ab

Wien (OTS) – Am Montag, den 31. Juli 2017, erhielten die Absolventinnen und Absolventen der Schule für medizinische Assistenzberufe des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) ihre Diplome. Der medizinisch–wissenschaftliche Leiter Walter Krugluger überreichte die Diplome im Namen von Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger. Er gratulierte den 35 Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg und ihrem großen Einsatz während der Ausbildung. Ihre fachliche Kompetenz zeigte sich nicht zuletzt im hohen Niveau der Abschlussprüfungen und der Facharbeiten.

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Während der zweijährigen Ausbildung erwarben die angehenden medizinischen Fachassistentinnen und Fachassistenten eine fundierte Grundausbildung in verschieden Fachrichtungen der Medizin. Die umfassenden theoretischen Inhalte konnten im anschließenden Fachpraktikum im klinischen Alltag zeitnah umgesetzt werden. Die duale Ausbildung erleichtert den Einstieg ins Berufsleben wesentlich.

Ein Berufsbild – Drei Tätigkeitsbereiche

Das Berufsbild der Diplomierten medizinischen Fachassistenz beinhaltet drei verschiedene Tätigkeitsbereiche, die sowohl technisches Verständnis, theoretisches Wissen, praktische Fertigkeiten und soziale Kompetenz voraussetzen. Zwei Modulkombinationen stehen zur Auswahl. Der KAV bietet als einziger Ausbildner in Wien das komplette Spektrum der medizinischen Assistenzberufe, die Kombination Operationsassistenz, Gipsassistenz, Röntgenassistenz oder Laborassistenz, Desinfektionsassistenz, Ordinationsassistenz, an. Absolventinnen und Absolventen finden Einsatzgebiete in Krankenanstalten, Pflegeeinrichtungen, bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten oder in Gesundheitszentren.

Weitere Informationen zur Ausbildung, Bewerbung sowie alle Termine finden Sie unter www.wienkav.at/ausbildung

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KAV: Unterzeichnung der NESTORGOLD-Charta

Wien (OTS) – Mit dem Gütesiegel NESTORGOLD zeichnet das Sozialministerium Unternehmen aus, die eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet des alternsgerechten Arbeitens einnehmen. Im Zertifizierungsprozess wird die Bedeutung älterer MitarbeiterInnen und des Generationendialoges in den Unternehmen betont und die Maßnahmen zur alternsgerechten Ausgestaltung anhand von 27 Indikatoren überprüft. Mit der heutigen Unterzeichnung der NESTORGOLD-Charta ist auch der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) in den Zertifizierungsprozess eingetreten.

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„Wir beschäftigen rund 30.000 Menschen aller Altersgruppen aus 70 Nationen, die dutzende Sprachen sprechen“, sagt Kölldorfer-Leitgeb. „Die Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist eine große Stärke des KAV. Sie im Sinne aller bestmöglich zu nutzen ist unser erklärtes Ziel, das wir mit der Unterzeichnung der NESTORGOLD-Charta gerne bekräftigen“, betont Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Direktorin für Organisationsentwicklung und Personal, im Rahmen der feierlichen Unterzeichnung in den Amtsräumen von Sozialminister Alois Stöger.

„Der demographische Wandel macht auch vor unserem Arbeitsmarkt nicht halt. Der Anteil an älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird auch in den kommenden Jahren weiter steigen. Unternehmen können eine Vielzahl an Maßnahmen setzen, um zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten in allen Altersgruppen beizutragen und so durch das Miteinander der unterschiedlichen Generationen profitieren. Mit der Unterzeichnung der NESTORGOLD-Charta setzt der KAV ein wichtiges Zeichen für mehr alternsgerechte Arbeitsplätze, die den Menschen einen langen und gesunden Verbleib im Erwerbsleben ermöglichen“, freut sich Sozialminister Stöger über die Initiative des KAV.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KAV sind es, die tagtäglich hervorragende Arbeit mit den PatientInnen und BewohnerInnen leisten“, sagt Sandra Frauenberger, Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen. „Für sie alle – egal welchen Alters und welcher Herkunft – gute Arbeitsbedingungen zu schaffen ist mir ganz besonders wichtig. Ich freue mich daher sehr, dass der KAV mit der Unterzeichnung der NESTORGOLD-Charta seine Bemühungen für alternsgerechtes Arbeiten weiter verstärkt.“

Der Wiener Krankenanstaltenverbund bekennt sich zum Prinzip der Diversität und ist sich der Vielfalt seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst. „Wir wollen die Erfahrungen, Stärken und Zugänge der älteren MitarbeiterInnen optimal nutzen und zugleich auf ihre Bedürfnisse eingehen“, sagt Kölldorfer-Leitgeb. „Wir fördern außerdem im Rahmen eines eigenen Programms gezielt den Dialog zwischen den Generationen.“ Jede Generation habe ihre eigenen Stärken, die Unternehmen und Organisationen zum Wohl aller Beteiligten gezielt nutzen könnten. „Junge Menschen sind oft schneller, ältere MitarbeiterInnen haben in vielen Dingen schon mehr Gelassenheit“, sagt Kölldorfer-Leitgeb. „Diese Kombination aus unterschiedlichen Zugängen bringt immer wieder sehr produktive Ergebnisse, die für das Unternehmen oder die Organisation äußerst wertvoll sind. Das ist ein Wert, den man keinesfalls liegen lassen sollte.“

Die Unterzeichnung der NESTORGOLD-Charta ist für den KAV Ansporn und Startschuss für weitere Aktivitäten im Rahmen des Diversitätsmanagements. Der KAV wird ab Herbst flächendeckend in allen seinen Einrichtungen Abläufe, Regelungen und Strukturen unter dem Blickwinkel des alternsgerechten Arbeitens überprüfen.

 

Zum Artikel: Nestorgold Wiener Krankenanstaltenverbund bekennt sich zu alternsgerechten Arbeitsplätzen

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AK: Nach Matura kann es Probleme mit der Familienbeihilfe geben

Die Arbeiterkammer sieht Nachbesserungsbedarf bei der Finanzverwaltung, um die Auszahlung der Familienbeihilfe zwischen Matura und Studium zu vereinfachen.

Die Freude über die bestandene Matura währt manchmal nur kurz. Nämlich dann, wenn schon bald nach der bestandenen Prüfung die Zahlung der Familienbeihilfe ausfällt. Grund dafür ist die Administration der Finanzämter, die nicht immer einheitlich agieren.

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Derzeit ist es so, dass die Finanzämter die Auszahlung der Familienbeihilfe für jene MaturantInnen, die bereits älter als 18 Jahre sind, mit Ferienbeginn einstellen. Erst nach Vorlage einer Inskriptionsbestätigung wird die Beihilfe weitergewährt beziehungsweise muss überhaupt neu beantragt werden. Dabei ist an manchen Universitäten die Anmeldung erst im Herbst überhaupt möglich.

Die Folge: Drei Monate keine Familienbeihilfe. Für viele Neo-StudentInnen und ihre Eltern bedeutet das eine spürbare finanzielle Lücke. „Nachdem die Finanzämter die Regelung offenbar unterschiedlich auslegen, raten wir den Eltern bzw. MaturantInnen nachzusehen, ob die Familienbeihilfe für Juli überwiesen wurde“, sagt AK-Vizedirektorin und Leiterin des Bereichs Soziales in der Arbeiterkammer Wien, Alice Kundtner. Denn die gesetzliche Regelung sieht vor, dass der Anspruch auf Familienbeihilfe lückenlos zwischen Ende der schulischen Ausbildung und der frühestmöglichen Fortsetzung der Berufsausbildung in den Zwischenzeiten vor und nach dem Präsenzdienst und vor dem Studium besteht.

Sollte keine Familienbeihilfe überwiesen worden sein, heißt es mit dem Finanzamt Kontakt aufnehmen – und Nachweise über die bestandene Matura und den geplanten Studienbeginn soweit möglich vorzulegen. „Dass das im Zeitalter von FinanzOnline nicht per Mail möglich ist, ist ebenfalls wenig kundenfreundlich“, sagt Kundtner. Fällt die Familienbeihilfe aus, kann es zudem Probleme beim Sozialversicherungsschutz geben, der an den Familienbeihilfenanspruch geknüpft ist. Das heißt, es muss – wenn die Familienbeihilfe nicht mehr gewährt wird – auch mit der Krankenkasse Kontakt aufgenommen werden.

Noch problematischer ist der Sachverhalt bei Maturanten, die nach der Schule zuerst den Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienst ableisten und erst danach mit dem Studium beginnen. In diesen Fällen erhalten sie in den Zwischenzeiten keine Familienbeihilfe.

„Im Sinne der rund 40.000 MaturantInnen, die es jedes Jahr in Österreich gibt, wäre es gut, wenn die Finanzverwaltungen hier serviceorientiert agieren würden“, sagt AK-Vizedirektorin Kundtner.

AK Wien Kommunikation
Tel.: 01/50165-12565
http://wien.arbeiterkammer.at

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Meidlinger: Erfolge Weiterentwicklung KAV und Besoldung NEU

Ein großer Verhandlungserfolg ist die Einigung rund um den Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Eine Privatisierung ist endgültig vom Tisch, die rund 30.000 MitarbeiterInnen bleiben Gemeindebedienstete, mit allen Rechten und Pflichten. Christian Meidlinger, Vorsitzender der younion _ Die Daseinsgewerkschaft: „Viele KollegInnen waren verunsichert, jetzt können sie endlich aufatmen. Mit der Umwandlung des KAV in eine Anstalt des öffentlichen Rechts kann nun auch intensiv an notwendigen Verbesserungen gearbeitet werden.“

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Noch eine Einigung mit der Stadt Wien bringt große Veränderungen: die Besoldungs- und Dienstrechtreform. Dabei wurde sicherstellt, dass sich für bestehendes Personal nichts ändert. Neueintretende erwartet ab 2018 ein höheres Einstiegsgehalt und ein modernes Dienstrecht. Christian Meidlinger: „Die Reform ist ein starkes Signal einer funktionierenden Sozialpartnerschaft. Wir konnten Lösungen finden, die für alle vertretbar sind. Die Besoldungsreform bringt auch einen Mindestlohn von 1.670 Euro brutto. Ein wertvoller Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit!“

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