Auf dem rechten Auge blind?10.01.2012
Diskussion über Neonazis in Österreich und Deutschland
Am 27. Jänner 1945 befreite die Rote Armee die letzten verbliebenen Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Im Jahr 2005 erklärte die UNO-Generalversammlung den 27. Jänner zum Internationalen Holocaustgedenktag. Am 27. Jänner 2012 wird in der Wiener Hofburg ein Ball mit der Creme de la Creme der Europäischen Rechten stattfinden.Rechtsextreme Vereinigungen versuchen sich in der Mitte unserer Gesellschaft einzunisten. Ein Bündnis aus SOS Mitmensch, Mauthausen Komitee, ÖGB, u.v.m will daher mit einer Aktions- und Gedenkwoche von 20. bis 27. Jänner ein deutliches Zeichen setzen: Rassismus hat in unserer heutigen Gesellschaft keinen Platz. Der ÖGB und das Mauthausen Komitee veranstalten dazu eine Diskussionsveranstaltung mit dem deutschen Rechtsextremismus-Experten Markus Priesterath. Neonazis - Eine unterschätzte Gefahr oder Blindheit auf dem rechten Auge? Um Rechtsextremismus in Österreich zu bekämpfen, müssen wir deren Ansätze erkennen und wissen, wie Neonazis organisiert sind. Folgende Fragen werden daher im Fokus der Diskussion stehen: Wer sind die RechtsextremistInnen in Deutschland? Wie sind die Neonazis in Deutschland organisiert? Wie rekrutieren sie ihren Nachwuchs? Wie werden sie von der Bevölkerung wahrgenommen? Wie kann man sinnvoll gegen Neonazis aktiv werden? Wann: 25. Jänner 2012 um 18.30 Uhr Wo: ÖGB, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2 Donaumarina) Anmeldung unter kampagnen@oegb.at |
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