Dr. Doris Lubec
Einzelne Korruptionsverdachtsmomente dürfen kein Anlass zur Verunglimpfung einer ganzen Berufsgruppe sein
"Wir bekennen uns klar zur Bekämpfung von Korruption wo immer sie auftritt. Pauschalverurteilungen einer ganzen Berufsgruppe erteilen wir aber eine klare Absage", erklärte heute, Freitag, Dr. Doris Lubec, Ärztevertreterin der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB) zu den Korruptionsvorwürfen in Wiener Spitälern.
"Die Wiener ÄrztInnen arbeiten unter großem persönlichem Einsatz und zur belegten Zufriedenheit der Bevölkerung. Diese hervorragenden Leistungen dürfen nicht durch einige schwarze Schafe in Misskredit gebracht werden", stellt Lubec klar. Bereits jetzt laufen zahlreiche Initiativen, die innerhalb der Spitäler für mehr Transparenz sorgen sollen und bereits Früchte tragen.
"Diese Bemühungen sind weiter zu stärken. Gleichzeitig stellen wir aber klar, dass wir die KollegInnen in den Wiener Spitälern vor ungerechtfertigten Anwürfen entschieden in Schutz nehmen werden", schloss Lubec.