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Es ist für die Generaldirektion zu einem Ritual geworden, auf Antrag der Personalvertretung über Themen wie Sonderurlaube, Änderung der Betriebszeiten und „Titular-Oberärzte“ vorerst in Verhandlungen zu treten. Diese werden dann dem zuständigen Geschäftsbereich zur Ausarbeitung und zu Detailverhandlungen mit der Personalvertretung zugewiesen – konkrete Ergebnisse werden auf dieser Ebene erzielt ... und danach hüllt sich die Generaldirektion in indifferentes Schweigen, die Gespräche versanden als Scheinverhandlungen.

Wir hoffen, dass diese Hinhaltetaktik, die eine Missachtung der Interessen unserer MitarbeiterInnen darstellt, endlich durchbrochen wird und in absehbarer Zeit konkrete, inhaltliche Verhandlungen eingeleitet werden. Wir erwarten uns faire Gespräche und Handschlagqualität anstatt leere Versprechungen und Scheinverhandlungen.

Oppositionsrituale
Es ist für die Oppositionsparteien dieser Stadt zu einem Ritual geworden, medienwirksame Anfragen im Gemeinderat an die Gesundheitsstadträtin zu stellen, die von vornherein die Ärztinnen und Ärzte im KAV diffamieren. Natürlich ist es die Pflicht und das Recht der Opposition, bei vermuteten Missständen Aufklärung zu fordern. Abzulehnen sind jedoch tendenziöse, beleidigende Anfragen, die der gesamten Ärzteschaft a priori illegale Handlungen unterstellen. Wir Ärzte/Ärztinnen sind rund um die Uhr für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung dieser Stadt da und sind nicht bereit, uns als Sündenböcke der Politik abstempeln zu lassen, wie es die Opposition als Vorbereitung auf die bevorstehende Gemeinderatswahl versucht.

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