So oder so ähnlich kennst du das sicher: A. erzählt Witze über AusländerInnen. B. bestellt ein Taxi - aber "Inländer", bitte. Firma C. sucht Mitarbeiter - aber Österreicher müssen es schon sein. Polizist D. sucht Drogendealer - Afroamerikaner kontrolliert er dabei schon ein bisschen häufiger. E. würde so gern dazugehören - aber er kommt nicht in die Discos, den Türstehern scheint seine Hautfarbe nicht zu gefallen. Und auch in deinem Betrieb ist es vielleicht schon vorgekommen, dass die KollegInnen, die nicht in Österreich geboren sind, sich mal ein "Kümmeltürk" anhören mussten.
Musterbeispiele für Rassismus im täglichen Gebrauch - dabei sind die "TäterInnen" in den seltensten Fällen eingefleischte RassistInnen. Meistens sind sie "nur" Opfer ihrer Vorurteile. Simple Vorurteile, die aber im schlimmsten Fall in schwere Verbrechen ausarten können.
Vorurteile hat jeder und jede, aber sie sind nicht einfach da, sondern anerzogen und angelernt. Sie können aber auch wieder abgewöhnt und verlernt werden. Der erste Schritt wäre, uns bewusst zu machen, dass wir Vorurteile haben.
Zu dieser Bewusstmachung will die Österreichische Gewerkschaftsjugend mit der Kampagne "Mensch bleibt Mensch" beitragen. Wir wollen erklären, wie Vorurteile entstehen - und wozu sie im schlimmsten Fall führen können.
Aber die Kampagne kann nur so gut und erfolgreich sein, wie du es zulässt. Wir sind auf deine Mitarbeit angewiesen: Bitte hänge die Plakate in deinem Betrieb auf, klebe die Aufkleber dorthin, wo sie auch gesehen werden und informiere deine KollegInnen.
Wenn jede/r einzelne versucht, in seiner/ihrer Umgebung jeden Menschen einfach nur als Mensch wahrzunehmen und nicht als TürkIn, ZigeunerIn oder ÖsterreicherIn, ist ein wichtiger Schritt geschafft!
Du kannst das gesamte Kampagnenmaterial unter unserer Hotline: (01) 53 444-666 oder jugend@oegb.at bestellen.
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"Mensch bleibt Mensch"
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