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Dezember 2016

Gehaltserhöhung 2017: Stadt Wien übernimmt Ergebnis

Abkommen ist unterschrieben, Lohnzuwachs von 1,3 Prozent damit fix

Mit den Unterschriften von Personalstadträtin Sandra Frauenberger und younion-Vorsitzendem Christian Meidlinger unter dem Abkommen ist es seit heute fix: Die Stadt Wien übernimmt das Ergebnis der Verhandlungen über die Erhöhung der Gehälter und Zulagen für 2017 mit einem Plus von 1,3 Prozent.

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Angesichts einer Inflationsrate von 0,75 Prozent bedeutet dieser Abschluss eine deutliche Wertsteigerung der Gehälter. Die Erhöhung für Vertragsbedienstete der Stadt Wien ergibt sich aus der betragsmäßigen Bezugserhöhung der BeamtInnen.

Die VertreterInnen der Bundesregierung unter der Leitung von Staatssekretärin Mag.a Muna Duzdar und BM Dr. Hans Jörg Schelling sowie dem Verhandlungsteam der Gewerkschaften unter Führung von Ing. Christian Meidlinger (younion _ Die Daseinsgewerkschaft) und Dr. Norbert Schnedl (GÖD) hatten sich in der dritten Verhandlungsrunde am 30. November auf die Erhöhung geeinigt.

Gehaltsansätze – Wien ab 1.1.2017 >>

Vorsitzender Christian Meidlinger zum Verhandlungsergebnis:

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Neues Info-Tool: der Lohnzettel, einfach erklärt

Früher landete er auf dem Schreibtisch der ArbeitnehmerInnen. Inzwischen ist er in vielen Betrieben digital geworden: der Lohn- bzw. Gehaltszettel. Das spart zwar Papier, aber der Inhalt des Lohnzettels bleibt vielen ArbeitnehmerInnen weiterhin ein Rätsel. Im Grunde ist der Lohn- bzw. Gehaltszettel nichts anderes als eine schriftliche Entgeltabrechnung. Damit sollen ArbeitnehmerInnen nachvollziehen können, wie sich ihre Einkommen zusammensetzen.

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Alle Fragen rund um das Thema Lohnzettel werden in einem neuen Info-Tool übersichtlich erklärt.

Früher landete er auf dem Schreibtisch der ArbeitnehmerInnen. Inzwischen ist er in vielen Betrieben digital geworden: der Lohn- bzw. Gehaltszettel. Das spart zwar Papier, aber der Inhalt des Lohnzettels bleibt vielen ArbeitnehmerInnen weiterhin ein Rätsel. Im Grunde ist der Lohn- bzw. Gehaltszettel nichts anderes als eine schriftliche Entgeltabrechnung. Damit sollen ArbeitnehmerInnen nachvollziehen können, wie sich ihre Einkommen zusammensetzen.

Anders gesagt: Es soll verständlich werden, wie aus Brutto Netto wurde.

Bruttolohn, Lohnsteuer, Sozialversicherung – was bedeutet das eigentlich und wieso werden diese Beiträge abgezogen? Um diese und viele andere Fragen rund um das Thema Lohnzettel übersichtlich und kompetent zu erklären, hat der ÖGB ein neues Info-Tool eingerichtet: derlohnzettel.at

Weitere Informationen gibt es auch in der aktuellen Ausgabe der Solidarität

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Gehaltsverhandlungen: Deutliche Wertsteigerung der Gehälter

In der dritten Verhandlungsrunde über die Erhöhung der Bezüge und Nebengebühren 2017 ist der Abschluss geglückt.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: plus 1,3 Prozent mit 1. Jänner 2017

Angesichts einer Inflationsrate von 0,75 Prozent bedeutet dieser Abschluss eine deutliche Wertsteigerung der Gehälter.

Das Verhandlungsergebnis gilt vorbehaltliche der Beschlüsse in den zuständigen Gremien.

Vorsitzender Christian Meidlinger zum Verhandlungsergebnis:

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Schreiben an und vom Bürgermeister

Vor zwei Wochen wurde durch unseren Bürgermeister Dr. Michael Häupl über die Medien verkündet, dass man sich eine Ausgliederung des KAV vorstellen kann. Darauf reagierten wir sofort mit einem Brief an Dr. Häupl – diesen Brief unten unter Download. Heute wenden wir uns wieder an Sie, da wir mittlerweile ein Antwortschreiben des Bürgermeisters Dr. Michael Häupl auf unseren Brief erhalten haben. Dieses Antwortschreiben möchten wir Ihnen nicht vorenthalten (dieses Schreiben finden Sie auch unten unter Download).

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In der Zwischenzeit haben wir das Team Gesundheit auch darüber in Kenntnis gesetzt, dass wir uns an der von der Stadt vorgeschlagenen Arbeitsgruppe zur Ausgliederung des KAV nicht beteiligen werden, da wir zu diesem Thema klare und deutliche Positionen haben:

  1. Lehnen wir ein Nachdenken in der Arbeitsgruppe über die Zukunft des KAV mit dem derzeitigen Vorstand ab.
  2. Unsere Überzeugung bleibt: Managementversagen muss klar ersichtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
  3. Wenn es lediglich um Personal- und Finanzhoheit für den KAV-Vorstand geht, ist dies auch ohne Ausgliederung möglich (§71 Wr. Stadtverfassung).
  4. Solange die Zukunft der MitarbeiterInnen in dieser Unternehmung unsicher bleibt und darüber hinaus noch nicht feststeht, wie die Finanzierung sichergestellt wird, lehnen wir jegliche Zusammenarbeit und damit auch jegliche Zustimmung zum sogenannten Transformationsprozess ab.
  5. Um politische Entscheider über die Zustände in der Unternehmung aus Sicht der Belegschaft zu informieren und um Unterstützung zu erfahren, suchen wir aktiv den Kontakt zu den politischen Entscheidern (GemeinderätInnen) und den Bezirksvertretungen.
  6. Wir wollen keine Denkverbote aussprechen. Aber wir fordern unmissverständlich: Erst denken dann handeln.
  7. Wir fordern deutlich, dass bereits vereinbarte Lösungsmaßnahmen umgehend umzusetzen bzw. Lösungen zu erarbeiten sind. Denn unzählige Problemfelder im KAV (Spitäler und Pflegewohnhäuser) stehen in keinem kausalen Zusammenhang mit der aktuellen Rechtsform.
  8. Im KAV arbeiten 30.000 Menschen in über 100 Berufsgruppen, ihnen gilt unser Vertrauen. Den Einsatz von Fremdfirmen lehnen wir ab.
  9. Nicht zuletzt verlangen wir ein Bekenntnis für die Sicherheit der 30.000 MitarbeiterInnen in dieser Unternehmung.

Wir halten Sie am Laufenden, sobald es weitere gesicherte Information gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Das Team Gesundheit der Hauptgruppe II

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