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Gewinnspiel: 10 x 2 Karten für THE ROLLING STONES „SIXTY“ – Tour

Gewinnspiel: 10 x 2 Karten für THE ROLLING STONES – „SIXTY“-Show
Special Guest in Wien: Bilderbuch

„Sixty“ heißt die Tour anlässlich des 60-jährigen Bandjubiläums, die die Rolling Stones am Freitag 15. Juli 2022, um 18:30 Uhr in das Ernst-Happel-Stadion nach Wien führt.

Die Fans von Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood können sich bei der „Sixty“-Show auf Klassiker wie „Gimme Shelter“, „Paint it black“, „Jumpin Jack Flash“, „Tumbling Dice“ und „Brown Sugar“ freuen.

Du hast die Möglichkeit LIVE dabei zu sein., denn die younion _ Die Daseinsgewerkschaft – Hauptgruppe 2 verlost 10 x 2 Karten für THE ROLLING STONES „SIXTY“ – Tour.

Formular ausfüllen, abschicken und gewinnen. Die Gewinner*innen werden rechtzeitig verständigt und die Karten können ausschließlich nur in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft – Hauptgruppe 2, Schnirchgasse 12/1, 1030 Wien abgeholt werden.

Zum Formular >>>>

Teilnahmeschluss: 30. Juni 2022, 23:59 Uhr

Alle Teilnahmebedingungen findest du hier >>>

ACHTUNG GESUNDHEIT!

 

14.500 Teilnehmer*innen bei österreichweiten Protesten des Gesundheits- und Pflegepersonals
Deutliches Zeichen an die Bundesregierung rasch zu handeln

In ganz Österreich fanden heute, Donnerstag, Proteste des Gesundheits- und Pflegepersonals statt. Getragen wurden die Kundgebungen von der „Offensive Gesundheit“, einem Zusammenschluss der Gewerkschaften younion, GÖD Gesundheitsgewerkschaft, gpa, vida, der Wiener Ärztekammer, der Arbeiterkammer und des ÖGB.Edgar Martin, Vorsitzender der Hauptgruppe II in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft („Team Gesundheit“): „Alleine bei der großen Demonstration in Wien haben 10.000 Teilnehmer*innen der Bundesregierung lautstark klar gemacht, dass jetzt schnell etwas weitergehen muss. Und das nicht nur in der Pflege. Von Ankündigungen alleine haben die Beschäftigten auch nichts. Sie wollen endlich Verbesserungen im Gesundheits- und Pflegebereich, nicht nur leere Versprechungen. Die Bundesregierung muss liefern – pronto!“

Reinhard Waldhör, Vorsitzender der GÖD-Gesundheitsgewerkschaft: „Die großen Kundgebungen im gesamten Bundesgebiet haben eindrucksvoll gezeigt, wie dringlich die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitswesen auf namhafte Reformen warten! Verbesserung bei den Arbeits- und Ausbildungsbedingungen sind alternativlos und müssen dringend angegangen werden. Es ist höchst an der Zeit, dass sich Gesundheitsminister Rauch mit den Sozialpartnern an einen Tisch setzt. Die Menschen in den Pflege- und Gesundheitsberufen lassen sich nicht mehr mit reinen Ankündigungen abspeisen, das dokumentieren auch die mehr als 74.000 Unterschriften unter der parlamentarischen Bürgerinitiative ‚Achtung Gesundheit!“

„Die Pflege ist ein Intensivpatient, dem heute von der Bundesregierung die Verlegung auf die Normalstation in Aussicht gestellt wurde. Jetzt geht es darum, mit vereinten Kräften dafür zu sorgen, dass dieser Genesungsprozess gelingt“, kommentiert ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. „Den Worten müssen rasch Taten folgen. Die angekündigten Schwerpunkte mehr Lohn und Gehalt, mehr Urlaub und bessere Ausbildung sind zentrale Forderungen der Gewerkschaftsbewegung, aber es kommt wie immer auf die Umsetzung an. Wir werden genau hinschauen und weiter Druck machen, wenn es um Fairness für die Beschäftigten geht!“

AK Präsidentin Renate Anderl sagt: „Wir hören schon seit Jahren von Reformen, wir hören seit Jahren, wie wichtig und wertvoll die Arbeit in der Pflege ist. Während der Corona-Krise hat es fast täglich Lobeshymnen auf das Pflegepersonal gegeben. Viel zu lange sind diesen schönen Worten keine Taten gefolgt. Schon lange liegt vieles im Argen: geschlossene Abteilungen in Spitälern, verschobene Operationen und Therapien, leerstehende Betten in Pflegeheimen und lange Wartelisten für mobile Betreuung und Pflege. Gerade heute hat die Bundesregierung ein Pflegepaket vorgelegt – endlich! Es geht in die richtige Richtung, am Ziel sind wir damit aber noch lange nicht. Deshalb stehen wir heute hier in Wien, aber auch in Klagenfurt, Graz, Innsbruck, Linz, und untermauern unsere Forderungen: bessere Arbeitsbedingungen, Einkommen, Ausbildungsbedingungen – und Einbindung bei der konkreten Umsetzung des Pflegepakets.“

„Der gewerkschaftliche Druck hat sich ausgezahlt. Die Bundesregierung musste sich bewegen, auch wenn das zuständige Ministerium sich viel zu lange Zeit gelassen hat. Die Pandemie hat auf die Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegebereich ein zusätzliches Brennglas geworfen. Die Probleme – Stichwort Personalnotstand – liegen weiter zurück. Es braucht nachhaltige Veränderungen, und das nicht nur in der Pflege. Das Paket kann also nur ein erster Schritt sein, den wir gut finden. Es müssen aber weitere Schritte und Investitionen für alle Bereiche des Gesundheitssystems folgen. Und eines ist auch klar: Bisher sind auf Worte der Regierung nie Taten gefolgt. Die angekündigte Milliarde muss für die Kolleginnen und Kollegen auch zu spüren sein. Wir werden genau hinschauen und wenn notwendig, auch weiterhin dafür auf die Straße gehen“, sagt auch Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida.

Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA: „Mit dem jetzt vorliegenden Paket ist der erste Schritt der Pflegereform getan. Sie ist das Ergebnis jahrelangen gewerkschaftlichen Drucks. Jetzt gilt es, Verbesserungen für den ganzen Gesundheitsbereich zu erreichen.“

PROTESTAKTION „Achtung Gesundheit!“

 

Am 12.5.2022 demonstrieren wir für unsere Gesundheit. Denn das gesamte Personal im Gesundheitsbereich und der Langzeitpflege ist aufgrund von Personalknappheit sowie unzumutbaren Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsbedingungen seit Jahren überlastet.

Gemeinsam werden wir laut und stark für unsere Forderungen. Mit lauten Tönen und starken Texten unterstützt und dabei unser Special Guest aus Wien:

 

Demozug ab 15:00 Uhr,  Wien Mitte „The Mall“ (Landstraßer Hauptstraße)

Ab 16:30 Kundgebung und Konzert, Sigmund-Freud-Park (Votivkirche)

Beteilige dich solidarisch an der Aktion.

Unterstütze deine Offensive Gesundheit. Unterstütze die parlamentarische Bürgerinitiative:

Petition unterzeichnen

Demo am 12.5.2022

Offensive Gesundheit: Demo am 12.5. „Achtung Gesundheit – für mehr Personal, gute Arbeit und faire Bezahlung“

Große Kundgebung am Tag der Pflege in Wien, mit Auftritt von Russkaja

„Wir sind echt stinksauer auf diese Bundesregierung! Seit Monaten hören wir nur Blabla, wenn es um die versprochene Gesundheits- und Pflegereform geht – aber passieren tut genau gar nichts. Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen einmal hören und sehen, wie wütend die Bediensteten im Gesundheits- und Langzeitpflegebereich deshalb sind“, so kündigt Edgar Martin, Vorsitzender der Hauptgruppe II in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft („Team Gesundheit“) im Namen der „Offensive Gesundheit“ eine große Demonstration an.

Datum: 12.5.2022 (am offiziellen Tag der Pflege)

Für Journalist*innen:

Uhrzeit: 16.30 Uhr

Ort: Votivpark

Der erste Demozug trifft sich bereits um 15 Uhr bei Wien Mitte („The Mall“, Landstraßer Hauptstraße) und zieht dann durch die Stadt. Die Endkundgebung findet um 16.30 Uhr im Sigmund-Freud-Park (Votivkirche) statt. Dort tritt auch die Band „Russkaja“ auf, die die Anliegen der Beschäftigten lautstark unterstützt. „Das Konzert läuft für uns nach dem Motto – bevor wir fallen, fallen wir lieber auf. Damit übertönen wir das Schweigen der Verantwortlichen“, so Martin.

Die Kundgebung findet im Rahmen der „Offensive Gesundheit“ statt, einem Zusammenschluss der Gewerkschaften younion, GÖD Gesundheitsgewerkschaft, gpa, vida, der Wiener Ärztekammer, der Arbeiterkammer und des ÖGB. „Unsere Aktion ist nur ein Teil von vielen anderen, die an diesem Tag in ganz Österreich stattfinden“, erklärt die Offensive.

„Wie angespannt die Situation im Gesundheits- und Pflegebereich ist, zeigt auch unsere gemeinsame parlamentarische Bürger*innen-Initiative, die zurzeit läuft. Es gibt bereits mehr als 70.000 Unterschriften und kann noch bis in den Juni hinein unterzeichnet werden“, sagt Reinhard Waldhör, Vorsitzender der GÖD-Gesundheitsgewerkschaft und kündigt an: „Wir nehmen als GÖD-Gesundheitsgewerkschaft in großer Zahl an den Protestkundgebungen in Linz, Graz, Klagenfurt und Innsbruck teil! Unsere Teilnehmer*innen aus Niederösterreich und dem Burgenland werden bei der Demo in Wien dabei sein und laut sein! Der Gesundheitsminister muss spüren, dass es in Sachen Gesundheit und Pflege jetzt kein Verzögern mehr geben darf! Es braucht endlich Taten statt salbungsvoller Worte!“

Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA: „Es braucht für den Pflege- und Gesundheitsbereich endlich mehr Personal, mehr Freizeit und mehr Geld. Niemand braucht eine weitere Taskforce oder einen Masterplan, die Regierung muss endlich handeln!“

„Seit Jahren erzählen uns die Bundesregierungen von irgendwelchen Konzepten für den Gesundheits- und Pflegebereich, seit Jahren verschwinden diese in Schubladen und für die Beschäftigten ändert sich nichts. Wir fordern, mehr Personal, mehr Freizeit und mehr Geld. Das steht den Kolleg*innen und Kollegen einfach zu!“, sagt Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida: „Koste es was es wolle, hieß es bei Wirtschaftshilfen. Ohne mit der Wimper zu zucken, wurden da Milliarden ausgegeben. Es braucht jetzt endlich die versprochenen Investitionen im Gesundheits- und Pflegebereich.“

Und Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB/ARGE- FGV ergänzt: „Die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich haben wie die Löw*innen gekämpft. Jetzt ist es an der Zeit, dass man ihnen nicht nur durch Klatschen dankt. Wir werden am 12.5. richtig laut sein!“

Auch Patient*innen sollen Protest unterstützen

„Wir rufen auch alle Patient*innen zu diesem Protest auf, schließlich bekommen auch sie hautnah zu spüren, was durch die tatenlose Regierung angerichtet wird. Die Demo soll aber auch ein Zeichen der Auszubildenden sein. Gemeinsam mit allen Jugendorganisationen der Gewerkschaften dürfen wir den Zug anführen – denn die Auszubildenden sind die Zukunft. Damit sind es auch jene, die diese Handlungsfaulheit gleich von Anfang an zu spüren bekommen.“, sagt Sarah Kroboth, Referentin für Alle in Ausbildung in der Hauptgruppe II.

Die Offensive hat abschließend eine Bitte an Gesundheitsminister Johannes Rauch: „Sparen sie sich am Tag der Pflege Worte der Dankbarkeit und der Wertschätzung für die Beschäftigten. Wir wollen nur noch Taten sehen!“

ACHTUNG GESUNDHEIT! – ES IST 5 NACH 12

Hier gibt es weitere Informationen zur Bürgerinitiative:

>>> HIER GEHT ES ZUR BÜRGERINITIATIVE BETREFFEND „ACHTUNG GESUNDHEIT! – ES IST 5 NACH 12 <<<

Es ist 5 nach 12: Wir brauchen gute Arbeit und faire Bezahlung für alle im Gesundheits- und Langzeitpflegebereich

Das gesamte Personal im Gesundheitsbereich und der Langzeitpflege ist auf Grund von Personalknappheit sowie unzumutbaren Arbeits-, Aus- und Weiterbildungsbedingungen seit Jahren überlastet, so dass ein systemkritischer Punkt bereits überschritten wurde. Wir fordern vom Nationalrat umgehend Maßnahmen zu beschließen, um die akute Krise im Gesundheitswesen und der Langzeitpflege endlich zu beenden.

Sei dabei für deine gute Arbeit und faire Bezahlung!

Details und Informationen zur Parlamentarischen Bürgerinitiative auf Bundesebene:

Es ist 5 nach 12: Leere Betten in Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie überlange Wartezeiten auf Leistungen mobiler Pflege- und Betreuung zeigen die Versorgungskrise aufgrund der akuten Personalnot auf.

Die ausreichende Versorgung der Bevölkerung kann unter den gegenwärtigen Umständen nicht mehr gewährleistet werden!

Daher fordern wir:

  • Umgehend mehr finanzielle Mittel für das Gesundheitswesen und den Ausbau der Langzeitpflege, um die dringendst notwenigen Reformen, unter Einbeziehung der relevanten Stakeholder, rasch umsetzen zu können.
  • Umgehende Besetzung vakanter Stellen im Gesundheits- und Langzeitpflegebereich und eine zusätzliche Aufstockung des Personals.
  • Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen für alle Berufsgruppen, die im Gesundheitswesen und der Langzeitpflege benötigt werden.
  • Umgehende Verbesserung der Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Etablierung einer österreichweiten evidenzbasierten Personalbedarfsberechnung und verbindliche Kriterien für die Personaleinsatzplanung als Sofortmaßnahme (Stichwort: keine Nachtdienste allein!).
  • Existenzsichernde finanzielle Entschädigung aller Auszubildenden sowie Quereinsteiger:innen in den Gesundheits-, Betreuungs- und Sozialberufen.
  • Anerkennung von berufsbedingter Arbeit an kranken, beeinträchtigten und pflegebedürftigen Menschen als Schwerarbeit sowie Einführung eines Überbrückungsmodells für Menschen die aufgrund permanenter Belastungen – insbesondere durch Nachtarbeit – ein Regelpensionsalter von 65 Jahren schwer erreichen können.
  • Flächendeckende Umsetzung der Nachtschwerarbeitsstunden im Krankenhaus sowie stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen.

Sei dabei für deine gute Arbeit und faire Bezahlung!

Wir sehen folgenden Regelungsbedarf auf Ebene der Bundeskompetenz:

Der Bund hat die Möglichkeit zur Steuerung der Änderungserfordernisse und zur Schaffung bzw. Änderung der erforderlichen rechtlichen sowie finanziellen Grundlagen zur Sicherstellung der Versorgung von Gesundheits- und Langzeitpflegedienstleistungen– wie insbesondere des Pflegefondsgesetzes, GuKG, KaKuG und bundesgesetzlicher Regelungen von Zweckzuschüssen – sowie die Genehmigung gemeinsamer Regelungen durch die Vereinbarungen gemäß Art. 15a B-VG.

Download:

Gehaltsverhandlungen für 2022 abgeschlossen

Mit 01. Jänner 2022 steigen die Bezüge im Durchschnitt um drei Prozent.

Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Am 2. Dezember konnten wir mit der Bundesregierung die Gehaltsverhandlungen für das Jahr 2022 abschließen. Wir einigten uns auf eine Erhöhung mit sozialer Staffelung. Die geringeren Bezüge werden um 3,22 Prozent und die höheren Bezüge um 2,91 Prozent angehoben. Die Zulagen und Nebengebühren steigen um drei Prozent.

Die Gemeinde Wien hat dieses Ergebnis nun übernommen. Im Detail bedeutet das:

  • Die Gehälter der Beamtinnen und Beamten der Gemeinde Wien und die Gehälter der in einem vertraglichen Dienstverhältnis stehenden Bediensteten der Gemeinde Wien werden (unter Beachtung bestehender Vereinbarungen und soweit keine andere Art der Valorisierung vorgesehen ist) mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2022 um 2,85 % und danach um 6,40 Euro erhöht. In Verordnungen oder Gesetzen vorgesehene zusätzliche Gehaltsbestandteile werden mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2022 um 2,85 % erhöht.
  • Die ruhegenussfähigen Zulagen, Nebengebühren und Vergütungen, die in einem Gesetz oder in einer Verordnung in Eurobeträgen ausgedrückt sind, werden (unter Beachtung bestehender Vereinbarungen und soweit keine andere Art der Valorisierung vorgesehen ist) mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2022 um 3 % erhöht.
  • Die sich aus Punkt 1 ergebende Erhöhung des Gehalts der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse V des Schemas II wird für den Anwendungsbereich des § 4 Abs. 2 RVZG 1995 sowie für den Anwendungsbereich des § 19 Abs. 4 und des § 25 Abs. 4 UFG 1967 einvernehmlich mit 3 % festgelegt.
  • Die in § 89 Abs. 1 und 5 W-BedG sowie in § 112 Abs. 1 W-BedG geregelten Beträge werden mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2022 um 3 % erhöht.
  • Abweichend von Punkt 2 werden die in Nebengebühren- und Vergütungsregelungen vorgesehenen Tagessätze, die der steuerfreien Entgeltart „Tagesgeld“ zuzurechnen sind, mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2022 nicht erhöht.

Die für die Verhandlungen relevante Inflation (Oktober 2020 bis September 2021) wurde durch Wirtschaftsexperten mit 2,1 % errechnet und durch die Bundesregierung und younion _ Die Daseinsgewerkschaft außer Streit gestellt.

Das Besoldungsabkommen wurde durch younion-Vorsitzenden Christian Meidlinger und Stadtrat Jürgen Czernohorszky bereits unterschrieben.

Wir bedanken uns für die Unterstützung!

Christian Meidlinger zur erfolgreichen Gehaltsverhandlung 2022.

 

DEMO FÜR GESUNDHEITSREFORMEN!

Protestmarsch der Jugend am 9.11.2021 um 13.30 Uhr in Wien

Den Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege (PA/PFA/DGKP) und der medizinisch, therapeutischen und diagnostischen Gesundheitsberufe (MTDG) reichts! Sie gehen auf die Straße!

WANN: DIENSTAG, 9.11.2021, 13:30 UHR
TREFFPUNKT: WIEN MITTE „THE MALL“ (LANDSTRASSER HAUPTSTRASSE)

Unter dem Motto „Gesundheitskollaps – Und die Bundesregierung schaut zu“ fordern die YOUNG younion, die Junge GÖD, die Jugend der Gewerkschaft gpa und die Jugend der Gewerkschaft vida lautstark Reformen ein. Es braucht unter anderem:

  • Mehr Ausbildungsplätze im Bereich der Pflege und der MTDG
  • Anreize für Quereinsteiger*innen (Implacementstiftung, …)
  • Pflege mit Matura (Ausbau des BHS Modells)
  • Stipendiensysteme (Zugang zu FKS erleichtern)
  • Finanzielle Entschädigung während der Ausbildung (in Theorie und Praxis ) für ALLE Auszubildenden in den Gesundheitsberufen
  • Transparenten und berufsbegleitenden Zugang zum Bachelorstudium in der Gesundheits- und Krankenpflege (PFA DGKP)
  • Flächendeckende Adaptierungen der Rahmenbedingungen
  • Eine einheitliche Personalbedarfsberechnung
  • Dienstplanverlässlichkeit und –flexibilität
  • Die lange versprochene Bonuszahlung – für ALLE Mitarbeiter*innen im Gesundheitssystem (einschließlich Auszubildenden und den Kolleg*innen in den Blaulichtorganisationen)

Sarah Kroboth, Referentin für alle in Ausbildung in der Hauptgruppe II in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft: „Wir wollen nicht länger zusehen, wie die Bundesregierung durch ihr Nichtstun das Gesundheitssystem in den Kollaps führt. Die längst überfällige Pflegereform ist in den Schubladen verschwunden. Die einzigen Ideen, die am Tisch liegen, sind absurd. Das ist zum einen die Pflegelehre und zum anderen das ‚Fachkräfterauben‘ aus anderen Ländern. Das funktioniert einfach nicht.“

„Die Bundesregierung muss endlich auf die Betroffenen hören und unsere Forderungen schleunigst umsetzen!“  Edgar Martin, Vorsitzender der Hauptgruppe II

Der Protestmarsch startet bei Wien Mitte und führt über das Gesundheits- und Finanzministerium zum Heldenplatz, wo eine Abschlusskundgebung stattfindet. Auch die Jugendabteilungen der GÖD, der Gewerkschaft gpa und der Gewerkschaft vida mobilisieren ihre Mitglieder.

Edgar Martin, Vorsitzender der Hauptgruppe II: „Meine Kolleg*innen in Ausbildung sind die, die später alles ausbaden müssen, was die Bundesregierung jetzt fahrlässig unterlässt. Ich lade alle Kolleg*innen aus den Gesundheitsberufen ein, sich dem Protestmarsch anzuschließen. Die Bundesregierung muss endlich auf die Betroffenen hören und unsere Forderungen schleunigst umsetzen!“

ACHTUNG: Bei der Demo gilt die 2,5G-Regel (geimpft, genesen oder PCR-getestet). Während der Demo ist bitte permanent eine FFP2 Maske zu tragen – vor allem wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann!

Folder „Gesundheitskollaps – Und die Bundesregierung schaut zu!“ (PDF, 1 MB)

younion _ Die Daseinsgewerkschaft distanziert sich ausdrücklich von allen Formen des rechten Gedankengutes!

Berufskrankheit – Covid-19-Erkrankung unbedingt melden!

Meldepflicht einer möglichen Berufskrankheit durch das Coronavirus!

Infektionskrankheiten – und damit auch COVID19 – können, wenn sie durch Ausübung der Beschäftigung verursacht sind, als Berufskrankheit anerkannt werden. Bei Verdacht auf eine Berufskrankheit durch Infektion mit dem Coronavirus sind jedenfalls Fälle zu melden, in denen ein positiver Labortest vorliegt und der Verdacht auf einen beruflichen Zusammenhang gegeben ist.

Infobox
Wann Covid als Berufskrankheit anerkannt werden kann:
-) Die Ansteckung muss mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Arbeit passiert sein.
-) Sie muss in einem Unternehmen passiert sein, in dem ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht: u.a. Krankenhaus, Kuranstalt, Pflegeheim, Apotheke, Schule, Kindergarten, Justizanstalt.
-) Es muss ein Antrag bei der Unfallversicherung gestellt werden.

 

Die Meldung kann sowohl von der Dienststelle, als auch vom zuständigen Arzt, an die dafür vorgesehenen Stellen übermittelt werden. Kommt die Meldung von der Dienststelle ist diese im Zuge des Dienstweges an die MA2 zu übermitteln.  

  • Bei Beamtinnen und Beamten ist die Meldung an das Unfallfürsorgereferat der MA2 zu übermitteln. (Formular der AUVA oder der BVAEB verwenden)
  • Bei Vertragsbediensteten, mit Diensteintritt vor 01.01.2001, ist die Meldung an die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und nachrichtlich an das Referat besondere sozialversicherungsrechtliche Angelegenheiten der MA2 zu übermitteln. (Formular der AUVA verwenden)
  • Bei Vertragsbediensteten, mit Diensteintritt nach 31.12.2000 (sowie bei Lehrlingen), ist die Meldung an die Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) und nachrichtlich an das Referat besondere sozialversicherungsrechtliche Angelegenheiten der MA2 zu übermitteln. (Formular der BVAEB verwenden)

Die Beurteilung, ob eine Berufskrankheit vorliegt, obliegt bei Vertragsbediensteten dem Unfallversicherungsträger bzw. bei Beamtinnen und Beamten der MA2.

Bitte verwenden Sie für die Meldung die Formulare des jeweiligen Unfallversicherungsträgers.

An wen können Rückfragen in Unfallfürsorgeangelegenheiten und im Zusammenhang mit Meldungen eines Dienst- bzw. Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit gerichtet werden?

  • Beamtinnen und Beamte: Für Rückfragen steht das Referat Unfallfürsorge der MA2, unter01/4000/94411 und 01/4000/94413, als Ansprechstelle zur Verfügung
  • Vertragsbedienstete und Lehrlinge: Rückfragen können an das Referat Pensionsservice und sozialversicherungsrechtliche Angelegenheiten der MA2, unter 01/4000/94214 und 01/4000/94213, gerichtet werden.

Wir rechnen mit einigen unklaren Fällen bzw. Ablehnungen, die eventuell rechtlich ausjudiziert werden müssen. In diesen Fällen steht unseren Gewerkschaftsmitgliedern natürlich die kostenlose Rechtsvertretung der younion_Die Daseinsgewerkschaft zur Verfügung.

Österreichweiter Protest um „fünf nach zwölf“ am 12. Mai

Gesundheitsberufe machen am Tag der Pflegenden gleichzeitig eine Minute Pause – „Wollen damit ein Signal setzen und Bewusstsein schaffen

Am Mittwoch, den 12. Mai 2021, dem Internationalen Tag der Pflegenden, ruft die „Offensive Gesundheit“, ein Verbund aus Arbeiter- und Ärztekammer sowie den Gesundheitsgewerkschaften, mehr als 400.000 Beschäftigte in den Gesundheitsberufe zu einer österreichweiten Protestaktion auf. Um exakt 12.05 Uhr („Fünf nach zwölf“) sollen alle gemeinsam eine Minute lang Pause machen und damit „die Welt des Pflege- und Gesundheitsbereiches für eine Minute stillstehen lassen“. Dokumentiert wird die Aktion jedes Einzelnen mit einem Foto, das man anschließend auf www.offensivegesundheit/5nach12.at hochladen kann. ****

„Wir sind nur so stark wie jeder Einzelne der 400.000 Beschäftigten, und diese wollen wir am 12. Mai 2021, dem Internationalen Tag der Pflegenden, vor den Vorhang holen“, so die Vertreterinnen und Vertreter der „Offensive Gesundheit“. Sie wollen mit der Fotoaktion allen Betroffenen einen Moment des Innehaltens ermöglichen und diesen gleichzeitig visualisieren, um ihn als Botschaft in die ganze Welt hinausgehen lassen zu können.

„Viele unserer Beschäftigten sind bereits jetzt körperlich und psychisch am Limit“, erklärt die „Offensive Gesundheit“, die damit auch auf jüngste Umfragen in den Berufsgruppen verweist: „Emotionale und körperliche Überlastung sind mittlerweile keine Ausnahme mehr, und wir müssen unsere Kolleginnen und Kollegen davor schützen. Wir brauchen also eine sofortige Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch mehr Investitionen, um rasch gegensteuern zu können.“

„Bereits vor der Krise litten die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheits- und Pflegebereich unter massivem Personalmangel. Die Pandemie verstärkt diese Entwicklungen. Es braucht nicht noch mehr schöne Worte der Politik, sondern endlich eine adäquate Entlohnung, mehr Freizeit und dringend mehr Personal“, so die „Offensive“. Zusätzlich brauche es rasch „eine grundlegende Ausbildungsreform sowie Arbeitsbedingungen, die nicht nur die ausschließliche Versorgung von Patientinnen und Patienten und Klientinnen und Klienten ermöglichen, sondern auch Raum für das Menschliche lassen“.

Die Vertreterinnen und Vertreter der „Offensive Gesundheit“ wollen mit der Protestaktion ein Zeichen setzen und breites Bewusstsein für die angespannte Lage im Gesundheitsbereich in Österreich schaffen. Gerichtet ist die Aktion an alle politischen Verantwortlichen auf Bundes- sowie Landesebene, die für Verbesserungen und Entlastungen im Gesundheitssystem sorgen können. „Uns wurde viel in letzter Zeit versprochen, es ist nun an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen“, so die „Offensive Gesundheit“ abschließend.

(S E R V I C E – Die „Offensive Gesundheit“ ist eine gemeinsame Initiative der Arbeiterkammer Wien, der Ärztekammer für Wien, der ÖGB / ARGE – FGV Gesundheits- und Sozialberufe sowie der Gewerkschaften GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, Gewerkschaft GPA, Gewerkschaft vida und younion _ Die Daseinsgewerkschaft – Hauptgruppe II. Mehr Informationen und Details finden Sie unter www.offensivegesundheit.at/5nach12.)