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Österreichweiter Protest um „fünf nach zwölf“ am 12. Mai

Gesundheitsberufe machen am Tag der Pflegenden gleichzeitig eine Minute Pause – „Wollen damit ein Signal setzen und Bewusstsein schaffen

Am Mittwoch, den 12. Mai 2021, dem Internationalen Tag der Pflegenden, ruft die „Offensive Gesundheit“, ein Verbund aus Arbeiter- und Ärztekammer sowie den Gesundheitsgewerkschaften, mehr als 400.000 Beschäftigte in den Gesundheitsberufe zu einer österreichweiten Protestaktion auf. Um exakt 12.05 Uhr („Fünf nach zwölf“) sollen alle gemeinsam eine Minute lang Pause machen und damit „die Welt des Pflege- und Gesundheitsbereiches für eine Minute stillstehen lassen“. Dokumentiert wird die Aktion jedes Einzelnen mit einem Foto, das man anschließend auf www.offensivegesundheit/5nach12.at hochladen kann. ****

„Wir sind nur so stark wie jeder Einzelne der 400.000 Beschäftigten, und diese wollen wir am 12. Mai 2021, dem Internationalen Tag der Pflegenden, vor den Vorhang holen“, so die Vertreterinnen und Vertreter der „Offensive Gesundheit“. Sie wollen mit der Fotoaktion allen Betroffenen einen Moment des Innehaltens ermöglichen und diesen gleichzeitig visualisieren, um ihn als Botschaft in die ganze Welt hinausgehen lassen zu können.

„Viele unserer Beschäftigten sind bereits jetzt körperlich und psychisch am Limit“, erklärt die „Offensive Gesundheit“, die damit auch auf jüngste Umfragen in den Berufsgruppen verweist: „Emotionale und körperliche Überlastung sind mittlerweile keine Ausnahme mehr, und wir müssen unsere Kolleginnen und Kollegen davor schützen. Wir brauchen also eine sofortige Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch mehr Investitionen, um rasch gegensteuern zu können.“

„Bereits vor der Krise litten die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheits- und Pflegebereich unter massivem Personalmangel. Die Pandemie verstärkt diese Entwicklungen. Es braucht nicht noch mehr schöne Worte der Politik, sondern endlich eine adäquate Entlohnung, mehr Freizeit und dringend mehr Personal“, so die „Offensive“. Zusätzlich brauche es rasch „eine grundlegende Ausbildungsreform sowie Arbeitsbedingungen, die nicht nur die ausschließliche Versorgung von Patientinnen und Patienten und Klientinnen und Klienten ermöglichen, sondern auch Raum für das Menschliche lassen“.

Die Vertreterinnen und Vertreter der „Offensive Gesundheit“ wollen mit der Protestaktion ein Zeichen setzen und breites Bewusstsein für die angespannte Lage im Gesundheitsbereich in Österreich schaffen. Gerichtet ist die Aktion an alle politischen Verantwortlichen auf Bundes- sowie Landesebene, die für Verbesserungen und Entlastungen im Gesundheitssystem sorgen können. „Uns wurde viel in letzter Zeit versprochen, es ist nun an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen“, so die „Offensive Gesundheit“ abschließend.

(S E R V I C E – Die „Offensive Gesundheit“ ist eine gemeinsame Initiative der Arbeiterkammer Wien, der Ärztekammer für Wien, der ÖGB / ARGE – FGV Gesundheits- und Sozialberufe sowie der Gewerkschaften GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, Gewerkschaft GPA, Gewerkschaft vida und younion _ Die Daseinsgewerkschaft – Hauptgruppe II. Mehr Informationen und Details finden Sie unter www.offensivegesundheit.at/5nach12.)

Gewerkschaften fordern Bonus für Gesundheitsberufe!

Die Leistungen der Menschen in unseren Betrieben bringen Österreich seit mehr als einem Jahr durch die Coronakrise. Die körperliche und seelische Beanspruchung in diesen Bereichen war schon vor der Pandemie sehr hoch, der Einsatz für unser aller Gesundheit verlangt ihnen regulär viel ab. Mittlerweile muss man die Belastungen aber als unmenschlich bezeichnen“, sind sich Edgar Martin (younion-Team Gesundheit) und Reinhard Waldhör (GÖD-Gesundheitsgewerkschaft) einig. Die beiden Gewerkschaften vertreten rund 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den öffentlichen Spitälern und Pflegezentren.

„Bundeskanzler Kurz hat unter dem Eindruck der sehr angespannten Situation finanzielle und arbeitsrechtliche Verbesserungen für das Intensivpersonal versprochen. Aus unserer Sicht kann er damit nur alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheits- und Pflegewesens gemeint haben“, stellten Martin und Waldhör Dienstag klar. Damit Gesundheit und qualitätsvolle Betreuung gelingen, braucht es das Zusammenspiel aller Berufsgruppen – gerät eine davon ins Wanken, wirkt sich das auf alle aus.

Die Anerkennung der Leistungen aller im Gesundheits- und Pflegebereich Beschäftigten soll sich in der Zuerkennung eines steuerfreien Tausend Euro Wirtschaftsgutscheins für diese Bediensteten widerspiegeln – von Wien bis Vorarlberg. Diese Form eines Bonus würde als Teil des „Comebackplans für Österreich“ der Regierung sofort eine Steigerung des Konsums ermöglichen: „Unseren KollegInnen ist bewusst, dass wir alle Teil eines großen Systems sind. Es ist wichtig, dass das Geld direkt bei den Menschen ankommt – ob beim lokalen Gemischtwarenhändler, der kleinen Boutique, dem Gasthaus ums Eck oder der Familienpension im nächsten Österreichurlaub.“

Gleichzeitig fordern die beiden Gewerkschaften den unumstrittenen Zugang dieser Berufe zur Schwerarbeitspension. Die Rolle als Bittsteller bei der Pensionsversicherung nach einer schweren Berufslaufbahn muss ein Ende haben.

Der Bonus darf allerdings nicht von den Problemstellungen in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen ablenken: „Das mediale Interesse für die Belastungen während der Pandemie hat nur zutage gefördert, worauf wir seit Jahren hinweisen. Um die Zukunft besser gestalten zu können, braucht es eine Vielfalt an zusätzlichen Maßnahmen. Besonders hervorzuheben ist eine Ausbildungsoffensive in allen Gesundheitsberufen.“

Der aktuelle Ruf nach mehr Intensivbetten schießt dabei am Ziel vorbei. „Betten alleine tragen zur Genesung nichts bei. Was zählt sind einzig und alleine die Menschen, die an und um diese Betten und den darin liegenden Menschen tätig sind. Geht es ihnen gut und fühlen sie sich sicher, profitieren wir alle davon – vom Neugeborenen bis ins hohe Alter.“

Berufsgruppenausschuss der SozialarbeiterInnen

Bekanntgabe des Wahlergebnisses

24. März 2021 – Kundmachung der BGA-SozialarbeiterInnen-Wahl

Konstituierung BGA-Ausschuss

DER BGA-SOZIALARBEITERINNEN UND SOZIALARBEITER HAT SICH AM 6.4.2021 KONSTITUIERT.

Am 24.3.2021 wurde der Berufsgruppenausschuss per Briefwahl gewählt – Zeit Euch das Ergebnis zu präsentieren!

Von 521 Wahlberechtigten (das sind Sozialarbeiter*innen die younion Mitglieder sind) haben 193 ihre Stimme abgegeben, davon sind 189 Stimmen gültig.
Wir konnten damit eine Steigerung der Wahlbeteiligung   in Bezug zur letzten Wahl um rund 25% erreichen! Das stärkt unsere Stimme als Interessensvertretung der Sozialarbeit innerhalb der Gewerkschaft.

Der BGA hat sich am 6.4.2021 konstituiert und setzt sich nun wie folgt zusammen:

Vorsitz:

  • Gaby Zahrer (MA 15)

Stellvertretung:

  • Barbara Vacha (MA 11)
  • Christine Petioky (FSW)

Weitere Mitglieder:

SKOP Sabine (MA 11), HALSMAYER Ruth (MA 40), BLEI Andrea (MA 3), Mag.a (FH) JAROLIM Elisabeth (MA 15), Mag.a (FH) RANACHER-HUETER Veronika (MA 11), Mag.a (FH) LITSCHAUER Sabine (MA 11), ANIL Hanife, MA (MA 17)

Ersatzmitglieder:

Mag.a BUKOVINSKA Katarina (MA 40), GHARWAL Dunja, MA (MA 11), JAROLIM Rudolf, BA (MA 40), PEITLER Sarah, BA (MA 11), RYDL Peter (MA 15), RUDOLPH Stefan, BA (MA 11), SOMMEREGGER Maria (MA 11), WEINHOFER Wolfgang, MSc (FSW), RICHTER-HUBER Andreas (FSW), Mag.a (FH) NEUWERSCH Sonia (WGV)

Wir danken Euch für Eure Beteiligung und das Vertrauen, aber auch für das rege Interesse im Vorfeld der Wahl!

 


KUNDMACHUNG

des Ergebnisses der
WAHL DER MITGLIEDER DES BERUFSGRUPPENAUSSCHUSSES DER SOZIALARBEITERINNEN UND SOZIALARBEITER DER LANDESGRUPPE WIEN

Anzahl der Wahlberechtigten: 521 abgegebene Stimmen: 193
ungültige Stimmen: 4 gültige Stimmen: 189
Anzahl der zu vergebenden Mandate: 10

Von den gültigen Stimmen erhielten:

Wahlwerbende Gruppe Stimmen Mandate
Berufsgruppe Sozialarbeit 189 10

Der Vorsitzende des Wahlausschusses:
Rudolf Jarolim e.h.

Wien, am 24. März 2021


Kundmachung der Wahlvorschläge BGA-SozialarbeiterInnen, für die kommende Briefwahl, 24. März 2021

KUNDMACHUNG – WAHLVORSCHLÄGE

Kundmachung gemäß §7 Abs.7 der Wahlordnung für die Wahl des Vorstandes des Berufsgruppenausschusses der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der younion _ Die Daseinsgewerkschaft – Landesgruppe Wien über die zugelassenen Wahlvorschläge der wahlwerbenden Gruppe

Berufsgruppe Sozialarbeit

KandidatInnen

Familien- und Vorname Geb.Jahr Dienststellen
ZAHRER Gabriele 1959 MA 15
VACHA Barbara 1965 MA 11
PETIOKY Christine, MA 1957 Fonds Soziales Wien
SKOP Sabine 1967 MA 11
HALSMAYER Ruth 1963 MA 40
BLEI Andrea 1965 MA 3
Mag.a (FH) JAROLIM Elisabeth 1963 MA 15
Mag.a (FH) RANACHER-HUETER Veronika 1985 MA 11
Mag.a (FH) LITSCHAUER Sabine 1974 Wr. Gesundheitsverbund
ANIL Hanife, MA 1968 MA 17

ErsatzkandidatInnen

Familien- und Vorname Geb.Jahr Dienststelle
Mag.a BUKOVINSKA Katarina 1982 MA 40
GHARWAL Dunja, MA 1970 Kinder- und Jugendanwaltschaft
JAROLIM Rudolf, BA 1987 MA 40
PEITLER Sarah, BA 1994 MA 11
RYDL Peter 1963 MA 15
RUDOLPH Stefan, BA 1990 MA 11
SOMMEREGGER Maria, MA 1964 MA 11
WEINHOFER Wolfgang, MSc 1980 MA 11
RICHTER-HUBER Andreas 1962 Fonds Soziales Wien
NEUWERSCH Sonia, BA BA 1984 Wr. Gesundheitsverbund

Der Wahlausschuss hat mit Beschluss vom 10. Februar 2021 den Wahlvorschlag zugelassen.

FÜR DEN WAHLAUSSCHUSS RUDOLF JAROLIM E.H.
VORSITZENDER


Kundmachung der Wahlausschreibung BGA-SozialarbeiterInnen,

für die kommende Briefwahl, 24. März 2021

AUSSCHREIBUNG / KUNDMACHUNG DER WAHL DER MITGLIEDER DES BERUFSGRUPPENAUSSCHUSSES

DER SOZIALARBEITERINNEN UND SOZIALARBEITER 2021 DER LANDESGRUPPE WIEN

gemäß §5 und §6 der Arbeitsrichtlinien des Berufsgruppenausschusses (BGA) der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der younion _ Die Daseinsgewerkschaft – Landesgruppe Wien, in Verbindung mit der Briefwahlordnung für die Durchführung der Wahl des BGA-Vorstandes.

Der Vorstand des Berufsgruppenausschusses der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der younion _ Die Daseinsgewerkschaft hat den Arbeitsrichtlinien des BGA SozialarbeiterInnen, sowie der BGA Briefwahlordnung entsprechend, folgendes beschlossen:

1.) Die Wahl des BGA Vorstandes findet am Mittwoch, 24. März 2021 statt.

2.) Der Stichtag für die Feststellung der Wählbarkeit ist Mittwoch, 27. Jänner 2021.

3.) Die Wahl des BGA Vorstandes wird mittels Briefwahl durchgeführt.

4.) Die Wählerinnen- und Wählerliste liegt in der Zeit vom 17. Februar 2021 bis 19. Februar 2021 und vom 22. Februar 2021 bis 23. Februar 2021 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, am Sitz des Wahlausschusses, 1090 Wien, Maria-Theresien-Str. 11, 3. Stock, Zimmer 3.03 (Wahlbüro) zur Einsichtnahme auf. Einwendungen gegen die Wählerinnen- und Wählerliste können während der Auflagefrist beim Wahlausschuss eingebracht werden.

5.) Der Wahlausschuss ist unter der Telefonnummer 01 31316 83791, unter der E-Mail Adresse wahlen(at)younion.at, sowie unter der Anschrift 1090 Wien, Maria-Theresien-Str. 11 erreichbar.

6.) Wahlvorschläge sind bis spätestens 10. Februar 2021, 12.00 Uhr schriftlich beim Wahlausschuss einzubringen. Verspätet eingebrachte Wahlvorschläge werden nicht berücksichtigt.  Für die Wahlvorschläge sind ausschließlich die vom Wahlausschuss aufgelegten Drucksorten (erhältlich am Sitz des Wahlausschusses) zu verwenden.

7.) Wahlvorschläge haben 10 Kandidatinnen oder Kandidaten sowie 10 Ersatzkandidatinnen oder Kandidaten zu enthalten.

8.) Die zugelassenen Wahlvorschläge werden bis spätestens 24. Februar 2021 an gleicher Stelle kundgemacht und mit den Briefwahlunterlagen versendet.

9.) Die abgegebene Stimme muss bis spätestens Mittwoch, 24. März 2021, 15:00 Uhr beim Wahlausschuss einlangen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit am Mittwoch, 24. März 2021 zw. 10:00 und 15:00 Uhr die Briefwahlstimme persönlich am Sitz des Wahlausschusses (1. Stock Besprechungsraum) abzugeben.

10.) Der BGA-Vorstand hat nachstehende Mitglieder des Wahlausschusses bestellt:

  • Rudolf Jarolim (Vorsitzender)
  • Christine Petioky
  • Barbara Vacha
  • Katarina Bukovinska (Ersatzmitglied)
  • Sylvia Öhlinger (Ersatzmitglied)
  • Andrea Schuh-Loidolt (Ersatzmitglied)

Rudolf Jarolim e.h.                                                 Gabriele Zahrer e.h.
Vorsitzender des Wahlausschusses                      Vorsitzende BGA

GA001 – Wien, im Jänner 2021

Frauen am Wort!

Unter dem Motto „Frauen am Wort“ zeigen wir auf, durch welches Engagement und welchen Einsatz Frauen sich in der Arbeit, als Familienmanagerin oder durch ihren Einsatz bei privaten Initiativen auszeichnen.

Hol sie vor den Vorhang! Sag uns, was Dich so beeindruckt und sende uns ein Foto (nur mit Zustimmung der Betroffenen).

Es kann in drei Kategorien nominiert werden:

  • Arbeitsplatz
  • Familie
  • Private Initiativen (z.B. Freiwillige Feuerwehr, NGO´s, Hilfsorganisationen, …)

https://blog.younion.at/frauen-am-wort/

Teilnahmeberechtigt sind alle KollegInnen, die Mitglied der younion _ Die Daseinsgewerkschaft sind oder im Zuge dieser Aktion Mitglied werden.

Beide KollegInnen erhalten ein kleines Dankeschön von uns!

Wir freuen uns schon jetzt, vielen ambitionierten Frauen eine Bühne zu bieten!

Startschuss für „Frauen am Wort“ ist der Weltfrauentag am 8. März 2021. Er wurde im Kampf für die Gleichberechtigung geschaffen. Er soll aufzeigen, was Frauen in unserer Gesellschaft leisten. Christa Hörmann, Bundesfrauenvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft: „Ohne Frauen funktioniert Österreich nicht. In praktisch allen Berufen im Gemeindedienst, im Bereich Kunst, Medien, Sport und den freien Berufen, sind Frauen im Einsatz. Sie halten unser Land rund um die Uhr am Laufen.“

Noch immer gibt es genug zu tun, damit Frauen endlich gleichbehandelt werden! Gemeinsam mit den ÖGB-Frauen fordert younion _ Die Daseinsgewerkschaft unter anderem:

  • Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit
  • Bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben
  • Beste Gesundheitsversorgung
  • Soziale Absicherung

KEIN PROFIT DURCH DIE PANDEMIE

Wir nutzen den 7. April 2021, den Weltgesundheitstag, einmal mehr um zu sagen: KEIN PROFIT DURCH DIE PANDEMIE!

Das Gesundheitspersonal hat weltweit unermüdlich gearbeitet, um sicherzustellen, dass wir diese Krise überwinden. Beschäftigte haben gefährliche Bedingungen ertragen, oft mit langen Arbeitszeiten, wenig oder gar keinem Urlaub und ohne angemessene persönliche Schutzausrüstung (PSA). Dies hat weltweit zum unnötigen Tod von tausenden von ArbeitnehmerInnen geführt, die aufgrund mangelnder Sicherheit mit ihrem Leben bezahlt haben.

Öffentliche Gelder haben den Weg für wissenschaftliche Entwicklungen geebnet, um das Virus zu besiegen – doch nun bedrohen Eigentumsrechte von Unternehmen den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten und Geräten und setzen Millionen von Leben aufs Spiel.

Deshalb fordern viele Regierungen – unterstützt von Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft -, dass die WTO die Bestimmungen über geistige Eigentumsrechte für Impfstoffe, wichtige Medikamente und medizinische Hilfsmittel bis zum Ende der Pandemie aufhebt („TRIPS-WAIVER“): private Gewinne dürfen nicht über die öffentliche Gesundheit gestellt werden.

Es darf nicht sein, dass Pharmakonzerne von der Pandemie profitieren, indem sie ihre Monopolmacht durchsetzen, während alle anderen Anstrengungen und Opfer gebracht haben, um die Krise zu bewältigen.

Es braucht einen universellen Zugang zu Covid-19 Impfstoffen und somit ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Patentregeln der WTO.

Public Services International (PSI/IÖD)
TRIPS: https://peopleoverprof.it/resources/campaigns/psi-fordert-verzicht-auf-geistige-eigentumsrechte-an–medizinischen-produkten-nach-covid-19?id=11380&lang=de&search=%7B%7D

Online-Briefing: https://peopleoverprof.it/resources/blog/briefing-gesundheit-vor-kapital?id=11516&lang=de&search=%7B%7D

Verhandlungserfolg für Teilzeitbeschäftigte

Die younion _ Die Daseinsgewerkschaft – Hauptgruppe II konnte für die Teilzeitbeschäftigten folgenden Verhandlungserfolg erzielen.

WAS IST NEU:

Die neue Regelung sieht für die Abgeltung von Mehrstunden, die an Sonn- und Feiertagen bzw. im Nachtdienst zwischen 22.00 und 06.00 Uhr von Teilzeitbeschäftigten geleistet wurden – und nicht innerhalb der nächsten drei Monate in Freizeit konsumiert werden konnten – Folgendes vor: Abgeltung mittels Normalstundensatz zuzüglich 100 %igem Aufschlag (1:2) als Freizeit, monetär oder gemischt.

FÜR WEN:

Für alle Bediensteten, die vor dem 31.12.2017 (DO 1994 / VBO 1995) ein Dienstverhältnis zur Stadt Wien begründet haben.

AB WANN GILT DIESE REGELUNG:

Ab sofort. Zusätzlich konnten wir, als younion – Team Gesundheit – Hauptgruppe II, durchsetzen, dass die neue Regelung rückwirkend mit 01.04.2019 in Kraft tritt. Somit werden deine Mehrstunden rückwirkend nachverrechnet und ausbezahlt.

WANN WERDEN DIE RÜCKWIRKENDEN MEHRSTUNDEN AUSBEZAHLT:

Wenn uns Informationen über den genauen Zeitpunkt der Auszahlung von der Dienstgeberin bekannt sind, informieren wir umgehend.

Download: Flyer – Abgeltung Teilzeitbeschäftigte

MEHR SPAREN KÖNNEN WIR UNS NICHT LEISTEN

Gemeinden stärken – Daseinsvorsorge für alle sichern.

Die COVID-19-Pandemie führte in Österreich nicht nur zur schwersten Belastung des öffentlichen Gesundheitssystems seit vielen Jahrzehnten, sondern löst auch eine tiefe soziale und wirtschaftliche Krise aus.

Diese Krise verdeutlicht, wie verletzlich unser aktuelles Wirtschaftsmodell und der heutige Lebensstil sind. Gleichzeitig wurde offensichtlich, dass ein gut funktionierender Sozialstaat, ein universelles und solidarisches öffentliches Gesundheitssystem sowie eine funktionierende, qualitativ hochwertige öffentliche Grundversorgung grundlegende Voraussetzungen sind, um den sozialen Zusammenhalt – gerade in Krisenzeiten – zu garantieren.

Die Städte und Gemeinden tragen die Hauptlast der Krise, sie sind es, die zum größten Teil systemrelevante Dienste wie z. B. Kinderbetreuung, Rettungs- und Feuerwehrwesen, Schulerhaltung, Spitalsfinanzierung, Abwasser- und Wasserversorgung, öffentlichen Verkehr und vieles mehr organisieren und bereitstellen.

All die Leistungen der Städte und Gemeinden sind jedoch ohne den Einsatz der vielen Tausenden KollegInnen nicht möglich. Sie sind die wahren HeldInnen der Krise. Was würde passieren, wenn die Daseinsvorsorge stillstehen würde? Aber das „Klatschen“ allein reicht nicht. Die KollegInnen, die uns durch die Krise gebracht haben, brauchen Wertschätzung durch gerechte Entlohnung und optimale Arbeitsbedingungen. Mit dem Start unserer Kampagne „MEHR SPAREN KÖNNEN WIR UNS NICHT LEISTEN. Gemeinden stärken — Daseinsvorsorge für alle sichern“ präsentieren wir gesellschaftlich nachhaltige Wege aus der Krise. Mit Inseraten in den wichtigsten Medien verdeutlichen wir unsere Forderungen. Und stellen die Frage, was passieren würde, wenn die Daseinsvorsorge plötzlich stillstehen würde. Dabei konzentrieren wir uns auf fünf Schwerpunkte:

Mehr Investitionen: Rettungsschirm für die Gemeinden

1,5 bis 2,2 Milliarden Euro verlieren Österreichs Gemeinden durch die Corona-Krise. Die Auswirkungen werden die Menschen hautnah zu spüren bekommen – und eine negative Spirale in Gang setzen. Denn wenn Gemeinden kein Geld für Kindergärten, Renovierungen oder Neubauten haben, fehlen diese Dienste den BürgerInnen. Wir fordern:

  • Einen Rettungsschirm für Städte und Gemeinden – inkl. eines Schuldenerlasses
  • Vollständiger Ersatz der Einnahmenausfälle und Mehrausgaben durch die COVID-19-Krise
  • Eine solide Finanzierungsgrundlage für Städte und Gemeinden, um die Krise abzufedern und Investitionen in Leistungen der Daseinsvorsorge zu tätigen
  • Einführung einer „goldene Investitionsregel“, die die Kreditaufnahme für öffentliche Investitionen ermöglicht

Mehr Ausbildungsplätze: Jugend-Offensive starten!

22.768 Jugendliche suchen eine Lehrstelle! Gerade Gemeinden und Städte spielen in der Ausbildung von jungen Menschen eine wichtige Rolle. Besonders in der Krise ist dieses Angebot auszubauen. Wir fordern:

  • Eine Jugend-Ausbildungsoffensive in Städten, Gemeinden sowie im Kultursektor, um Lehrplätze und Ausbildungsplätze zu sichern und zu schaffen sowie die digitale Infrastruktur an den Schulen, insbesondere Berufsschulen und Krankenpflegeschulen, zu verbessern
  • Mehr Mittel für überbetriebliche Ausbildungs- bzw. Lehrwerkstätten

Mehr Ressourcen:Für bessere Arbeitsbedingungen!

Die MitarbeiterInnen des öffentlichen Dienstes halten alles am Laufen – auch in Krisenzeiten. Trotz erhöhtem Ansteckungsrisiko leisten die MitarbeiterInnen der Städte und Gemeinden ihren Dienst. Weil es für uns jeden Tag ums Ganze geht. Egal ob vor Ort oder von Zuhause aus, die öffentlichen Dienste standen nie still. Wir fordern:

  • Mehr Personal in allen Bereichen und ausreichende Schutzausrüstung in der kritischen Infrastruktur
  • Mobiles Arbeiten (mit zeitgemäßer technischer Ausstattung)
  • 4-Tage-Woche – auch um die hohe Arbeitslosigkeit abzufedern
  • Einheitliches Bundesrahmengesetz mit Mindeststandards für Kinderbildungseinrichtungen (inkl. Horte)
  • Mehr Unterstützung für Kunst- und Kultur-Beschäftigte

Mehr Nachhaltigkeit: Klimaschutz durch Investitionen in Gemeinden

Die durch Covid-19 aufgebrochene Wirtschaftskrise muss nachhaltig und sozial gerecht bewältigt werden. Es braucht öffentliche Investitionen und Förderungen, die an die Einhaltung von Klimazielen und ein nachhaltiges Wirtschaften geknüpft sind. Wir fordern:

  • Bis 2030 jährlich 1 Mill. Euro zusätzlich klimarelevant investieren
  • Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
  • Schaffung von qualitativ hochwertigen „green jobs“
  • Ausbau und die Förderung von thermischer Sanierung
  • (z. B. Wohnhäuser, Schulen, öffentliche Gebäude etc.)
  • Ausbau von erneuerbarer Energieinfrastruktur

Mehr Gerechtigkeit: Krisenkosten fair teilen

Wir können die Krise nur gemeinsam bewältigen, hier bedarf es auch eines besonderen Beitrags der Vermögenden und großer Konzerne.

Wir fordern:

  • Einführung einer Vermögenssteuer – auch die „oberen 100.000“ sollen einen gerechten Beitrag leisten!
  • Befristete Anhebung des Spitzensteuersatzes
  • Einführung einer gerechten Erbschafts- und Schenkungssteuer

Alle näheren Information der Kampagne erhalten Sie unter dem Link der

>>> younion _ Die Daseinsgewerkschaft!

Die Pflegeausbildung nicht verwässern

Der Finanzminister sollte besser die derzeitige hochwertige Ausbildung unterstützen

„Das ist eine Verwässerung der derzeitigen Ausbildung und geht zusätzlich an der Realität vorbei“, kritisiert Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB-FGV (ÖGB/ARGE-Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe), den Vorschlag von Finanzminister Hartwig Löger, einen eigenen Lehrberuf „Pflege“ zu schaffen.

„Die Pflege ist eine hochwertige Tätigkeit und die derzeitige Ausbildung ist darauf abgestimmt. Daher gibt es auch das Berufsbild ‚PflegeassistentIn‘“, erklärt Zellhofer. Lögers Vorschlag geht allerdings auch an der Realität vorbei. Erst mit 17. Jahren darf direkt mit PatientInnen gearbeitet werden. Zellhofer: „Löger soll besser das derzeitige Ausbildungssystem unterstützen.“

Die Neuerungen beim Datenschutz

Gesetzliche Bestimmungen zum Schutz von personenbezogenen Daten sind in Österreich bereits seit den 1970er Jahren etabliert und wurden laufend angepasst (z.B.: Datenschutzgesetz 2000). Mit 25.5.2018 gibt es neue Spielregeln.

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist keine völlige Neukonzeption des Datenschutzes, sondern es werden die bewährten Konzepte fortgeführt und weitereinwickelt, die insbesondere die technologischen Veränderungen in einer digitalisierten Welt mit sich bringen.

Die Zielsetzung der DSGVO sind der einheitliche Rechtschutz für alle Betroffenen in der EU, die einheitlichen Regeln für die Datenverarbeitung in der EU und die Gewährleistung eines starken und einheitlichen Vollzuges.

Grundsätzlich besteht Anspruch auf Datenschutz bezüglich personenbezogenen Daten, die auf die betroffene Person rückführbar und nicht allgemein zugänglich sind.

Hier die wesentlichen Neuerungen:

1) Unternehmen sind zur Schaffung einer neuen innerbetrieblichen Dokumentationspflicht aufgerufen. In bestimmten Fällen haben Unternehmen die Funktion eines Datenschutzbeauftragten verpflichtend einzurichten. Die Verankerung eines risikobasierten Ansatzes ist zu etablieren; d.h. Das Risiko der Datenverarbeitung für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen wird als zentrales Bewertungskriterium gesehen.

2) Der Schutz natürlicher Personen (Betroffenenrechte) bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten steht im Mittelpunkt. Die Rechte der von einer Datenanwendung betroffenen Person gegenüber dem Verantwortlichen, der die Daten verwenden möchte sind:

  • Die Informationspflicht bei der Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person
  • Auskunftsrecht
  • Recht auf Berichtigung
  • Recht auf Löschung
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
  • Recht auf Datenübertragbarkeit
  • Widerspruchsrecht

Damit verbunden ist eine wesentliche Stärkung der Datenschutzaufsicht und der Rechtsdurchsetzung. Deutlich erhöhte Strafrahmen können die Folge sein.

Gibt es keine Einigung zwischen der betroffenen Person und dem Unternehmen, kann sich die Person an die Datenschutzbehörde wenden, die ein Prüfungsverfahren einleitet. Wird ein erlittener Schaden und somit ein Verstoß nachgewiesen, so werden Geldbußen je Einzelfall verhängt, die verhältnismäßig und abschreckend sein sollen. Die Verletzungen der Betroffenenrechte ist mit bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Jahresumsatzes sanktioniert.

24 Möglichkeiten um schlauer zu werden

Unser neuer Bildungskatalog ist wieder randvoll mit Seminar-Angeboten.

Drei von insgesamt 24 Seminaren aus unserem neuen Bildungskatalog bitten wir hier vor dem Vorhang:

Seminar 1: Gläserne ArbeitnehmerInnen – Datenschutz und Mitbestimmungsrechte der ArbeitnehmerInnenvertretung

Der technologische Wandel und die Digitalisierung führen zu Veränderungen betrieblicher Prozesse und Arbeitsweisen. Durch die vermehrte Datenerfassung werden in immer mehr Systemen Beschäftigtendaten verarbeitet.
Weiteres gelten ab Mai 2018 durch die Datenschutz- Grundverordnung der Europäischen Union neue datenschutzrechtliche Regelungen.
Was ändern diese rechtlichen Rahmenbedingungen am betrieblichen Datenschutz und an der Mitwirkung des Betriebsrates bei der Gestaltung einzelner Systeme?
Diese und andere Fragen werden im Datenschutz-Seminar beleuchtet und Strategien und Regelungsvorschläge für betriebliche Mitwirkung aufgezeigt.

Themenübersicht:

  • Rahmenbedingungen des betrieblichen Datenschutzes
  • Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
  • Mitbestimmungsrechte für die ArbeitnehmerInnenvertretung

Das Seminar findet vom 19.-21.3.2018 in Bad Gleichenberg statt.


Seminar 2: Arbeit 4.0 — Sturm im Haus der Arbeitsfähigkeit?

Unsere Arbeit befindet sich in einem ständigen Veränderungsprozess. Gepaart mit den weiterhin anhaltenden Megatrends des demografischen Wandels, der Globalisierung und der Veränderung hin zur Wissensgesellschaft, werden diese Entwicklungen aktuell unter dem Stichwort Arbeit 4.0 diskutiert.
Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesundheit und Sicherheit der MitarbeiterInnen stellen große Herausforderungen dar. Vor allem ergibt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie sich im Sinne der Humanisierung der Arbeit, die Balance zwischen den zukünftigen Arbeitsanforderungen und den individuellen Ressourcen im Hinblick dieser Entwicklungen erhalten und gefördert werden kann.
Dieses Seminar zeigt die Spannungsfelder der künftigen Arbeitswelt und vermittelt auf Basis des Hauses der Arbeitsfähigkeit Grundlagen, Instrumente, Praxisbeispiele sowie Möglichkeiten zur Gestaltung einer guten und gesunden Arbeit auch in einer digitalen Zukunft.

Themenübersicht:

  • Arbeit einst und heute – Wandel der Arbeitsbedingungen und Gesundheit
  • Entgrenzung der Arbeit und Steigerung des Arbeitsdrucks als gravierende Auswirkung der Digitalisierung
  • „Interessierte Selbstgefährdung“ – Psychische Belastungen durch neue Managementkonzepte
  • Definition Arbeitsfähigkeit
  • Das Haus der Arbeitsfähigkeit nach Ilmarinen
  • Wege zu einem erfolgreichen Arbeitsfähigkeitsmanagement (BGM, Arbeitsschutz, BGF, BEM)
  • Sitzungen und Besprechungen als zentrale Führungsinstrumente
  • Arbeitsfähigkeit erhalten und fördern – MitarbeiterInnen einbinden, Prozesse gestalten
  • Gewerkschaftliche Handlungsfelder im Bereich Humanisierung und Gesundheit am Arbeitsplatz 4.0

Das Seminar findet von 23.-25.5.2018 in Tiefgraben/Mondsee statt.


Seminar 3: Arbeiten im Team

Gemeinsam lassen sich Ziele leichter erreichen, Teamarbeit steht daher auch im Betriebsrat hoch im Kurs. Zu den Aufgaben von Betriebsratsvorsitzenden gehört es ihr Team zu motivieren, zuzuhören und Konflikte abzufedern, um ein bestmögliches Arbeitsklima zu schaffen.
Durch erlebnisorientierte Übungen werden Inhalte wie Rollenbilder, Teamarbeit, Regeln und Erfolgskriterien erfahrbar gemacht und in der Reflexion auf den Arbeitsalltag umgelegt.

Themenübersicht:

  • Einblicke in Teamprozesse gewinnen
  • Flexibler Umgang mit schwierigen Teamsituationen
  • Talente und Fähigkeiten im Team erkennen

Das Seminar findet von 4.-6.6.2018 in Fladnitz statt.


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