ABSAGE Kongresstage 2020

Sehr geehrte Teilnehmerin,
sehr geehrter Teilnehmer!

Leider ist nun der Moment gekommen, in dem wir auch unseren Kongress absagen müssen. Sie haben sicher schon damit gerechnet. Wir auch! Aber mit der Absage wird einem auch immer bewusst, wie lange uns nun das Virus schon im Griff hat. Und wir wollten einfach noch ein wenig länger hoffen dürfen. Klar ist, dass wir uns natürlich an die geforderten Maßnahmen halten – daher ist es nun einmal wie es ist.

Es war meine feste Absicht und die feste Absicht der Vorsitzenden Susanne Jonak, Ihnen diese Absage zuerst persönlich, per Telefon zu überbringen. Dabei wollten wir die Gelegenheit auch nutzen, um Sie zu fragen, wie es Ihnen in der aktuellen Situation geht. Wir haben es auch tatsächlich getan!

Aber nachdem

  • ich für 15 Telefonate fast 2 Stunden gebraucht habe (ich möchte keine Sekunde dieses Gespräche missen, danke für die Offenheit und die tollen Gespräche),
  • ich zum Teil bedauerlicherweise zu ungünstige Zeiten anrief (zwischen zwei Nachtdiensten, beim Beaufsichtigen der Kinder – man hat es mir aber dankenswerterweise nicht übel genommen),
  • es der Vorsitzenden bei ihren Telefonaten nicht anders erging und
  • es erforderlich ist, insgesamt 1000 Menschen anzurufen,

müssen wir vorerst diesen Weg wählen. Ich hoffe Sie sind uns deswegen nicht gram.

 

Wichtige Information:

1.)    Die beiden Kongresstage – 21. und 22. April 2020 sind hiermit abgesagt.

2.)    Es wird einen Ersatztermin geben, der voraussichtlich im Mai vereinbart und festgelegt wird und dann per Mail an Sie ausgesendet wird. Vom Zeitraum werden wir wahrscheinlich im Oktober oder November mit den Ersatzterminen zu liegen kommen.

3.)     Ihre Anmeldung bleibt, so Sie es möchten, selbstverständlich aufrecht!

4.)    Die Vortragenden wurden informiert und halten alle an unserer Zusammenarbeit fest, freuen sich auf Sie und die Zeit mit Ihnen

 

Was uns aber jetzt fehlt, ist der Austausch mit Ihnen. Wie geht es Ihnen persönlich? Was das Virus oder die Maßnahmen mit einem machen, erlebe ich mit meiner ebenfalls „systemrelevanten“ Frau und unseren drei Kindern natürlich tagtäglich.  Daher kann ich mir auch vorstellen, welche Gedanken Sie sich machen und welche Fragen, Sorgen oder Ängste Sie haben. Und wenngleich wir alle dasselbe erleben, bewegen uns doch unterschiedliche Problemstellungen – je nach Lebenssituation, Arbeitsumgebung etc.!

Ich möchte Sie daher um etwas bitten. Ich würde wirklich sehr gerne wissen, wie es Ihnen geht. Vielleicht haben Sie offene Fragen, vielleicht wollen Sie mein Augenmerk auf eine bestimmte Problemstellung lenken (die sich eben an der Dienststelle nicht lösen lässt) und brauchen rasch eine Lösung oder zumindest jemanden, der es aufnimmt und übergeordnet einbringt. Dann schreiben Sie mir einfach ein paar Sätze, in dem Sie mir das mitteilen und ich bzw. wir melden uns zurück.

Zudem erlauben wir uns, nach dem Zufallsprinzip die eine oder den anderen aus dem Kreis der TeilnehmerInnen trotzdem telefonisch zu kontaktieren, weil wir wissen wollen wie es Ihnen geht und wir einfach gerne mit Ihnen sprechen. Schrecken Sie sich also bitte nicht und wenn es gerade nicht passt, legen Sie einfach wieder auf.

Ich bedanke mich bei Ihnen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und vor allem Gesundheit – Ihnen und Ihren Lieben

 

Für das Kongressteam HG II

Edgar Martin
stellvertretender Vorsitzender HG II