START / NEWS

Oktober 2018

Erfolgreicher Abschluss der Gehaltsverhandlung 2019

Erfolgreicher Abschluss

In der dritten Runde konnten die Gehaltsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden.

Artikel lesen …

Sieben Stunden dauerte die letzte der drei Gehaltsverhandlungsrunden. Das Ergebnis ist erfolgreich:

Die Erhöhung beträgt ab 1.1.2019 zwischen +3,45 % und + 2,51 %. Die Nebengebühren steigen um +2,75 %.

younion-Vorsitzender Christian Meidlinger: „Bei einem Brutto-Einkommen von rund 2.000 Euro beträgt die Erhöhung 3,3 Prozent, bei einem Brutto-Einkommen von 3.000 Euro rund drei Prozent.“

​Meidlinger weiter: „Das Ergebnis gilt natürlich nur dann, wenn die Gebietskörperschaften auch die entsprechende Zustimmung geben.“ 

Schon im Vorfeld stellte younion-Vorsitzende klar, dass das Verhandlungsergebnis für alle Bundesländer gelten muss. Denn in der Vergangenheit gab es kleine Ausreißer, da wollte zum Beispiel Oberösterreich das Ergebnis nicht anerkennen.

Christian Meidlinger: „Die Argumente waren auch damals in keinster Weise nachvollziehbar. Schließlich leisten Gemeindebedienstete in allen Bundesländern hervorragende Arbeit. Es steht also allen der gleiche Anteil am Wirtschaftswachstum in Österreich zu.“

Gerade in Zeiten von sprudelnden Staatseinnahmen – Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Mineralölsteuer, Körperschaftsteuer und Kapitalertragsteuer liegen klar über dem Plan – darf es nicht dazu kommen, dass Bundesländer versuchen das Budget auf Kosten der Gemeindebediensteten aufzubessern. Auch nicht in Ländern, die durch windige Spekulationen praktisch in den Ruin getrieben wurden. Christian Meidlinger: „Wer hier Einsparungen versucht, soll dann aber auch bei den Beschäftigten vor Ort erklären, warum ihr Lohn plötzlich weniger steigen soll, als im Bundesland nebenan.“

Nachsatz von Christian Meidlinger: „Wir wären aber garantiert auch vor Ort – und würden unsere Argumente vorbringen. Auch etwas lauter, wenn es sein muss.“

Nach Verhandlungsende bedankte sich Christian Meidlinger bei allen KollegInnen, die am erfolgreichen Ergebnis mitgearbeitet haben.


 

Montag, 12. November 2018 Erster Teilerfolg: Erhöhung beträgt mindestens 2,02 Prozent

Bei der zweiten Gehaltsverhandlungsrunde am 12.11.2018 konnte ein erster Teilerfolg erzielt werden: Die Abgeltung der Inflation wurde außer Streit gestellt. Damit beträgt die Erhöhung mindestens 2,02 Prozent. ​Die nächste Verhandlungsrunde findet am 20.11.2018 um 17 Uhr statt.


Am Montag, 22. Oktober 2018, ist die erste Runde der Gehaltsverhandlungen zu Ende gegangen.
Dabei wurde die Inflation mit 2,02 % und das Wirtschaftswachstum mit 3 % außer Streit gestellt.​

Nächster Verhandlungstermin: 12.11.2018 um 14 Uhr
Schon im Vorfeld stellte Christian Meidlinger, Vorsitzender der younion _ Die Daseinsgewerkschaft klar, dass das Verhandlungsergebnis für alle Bundesländer gelten muss. Denn in der Vergangenheit gab es kleine Ausreißer, da wollte zum Beispiel Oberösterreich das Ergebnis nicht anerkennen.

Christian Meidlinger: „Die Argumente waren auch damals in keinster Weise nachvollziehbar. Schließlich leisten Gemeindebedienstete in allen Bundesländern hervorragende Arbeit. Es steht also allen der gleiche Anteil am Wirtschaftswachstum in Österreich zu.“

Gerade in Zeiten von sprudelnden Staatseinnahmen – Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Mineralölsteuer, Körperschaftsteuer und Kapitalertragsteuer liegen klar über dem Plan – darf es nicht dazu kommen, dass Bundesländer versuchen das Budget auf Kosten der Gemeindebediensteten aufzubessern. Auch nicht in Ländern, die durch windige Spekulationen praktisch in den Ruin getrieben wurden. Christian Meidlinger: „Wer hier Einsparungen versucht, soll dann aber auch bei den Beschäftigten vor Ort erklären, warum ihr Lohn plötzlich weniger steigen soll, als im Bundesland nebenan.“

Nachsatz von Christian Meidlinger: „Wir wären aber garantiert auch vor Ort – und würden unsere Argumente vorbringen. Auch etwas lauter, wenn es sein muss.“

Insgesamt erwartet Meidlinger ein nachhaltiges und deutliches Lohnplus für die Beschäftigten. Schließlich hat selbst die Regierung einen Appell ausgesprochen, dass „Arbeitnehmer von der guten wirtschaftlichen Entwicklung in unserem Land profitieren sollen“. Meidlinger: „Wir werden bei den Verhandlungen an diese Worte erinnern.“

Artikel schließen …

Kassenreform: Regierung greift weiter in die Geldbörsen der Beschäftigte

AK-Wieser kritisiert Ende der Beitragsprüfung durch die Krankenkassen

St. Pölten (OTS) – Die Bundesregierung plant im Zuge der Kassenreform, dass die GPLA-Prüfung (Gemeinsame Prüfung aller lohnabhängigen Abgaben) abgeschafft werden soll. Alleine im Jahr 2017 wurden durch die Prüfungen, die bisher von den Gebietskrankenkassen durchgeführt wurden, festgestellt, dass Unternehmen in Österreich 129 Millionen Euro an zu wenig an Sozialabgaben bezahlt haben. 17 Millionen davon allein in Niederösterreich. „Diese Prüfungen, wo es um Beiträge der ArbeitnehmerInnen geht, die sich vom Gehalt bis zur Pensionshöhe auswirken, sollen jetzt entfallen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Artikel lesen …

Die Bundesregierung will in Zukunft Unternehmen viel weniger streng prüfen. Dass der Salzburger ÖVP-Landesrat Christian Stöckl diese Maßnahmen am Mittwoch auch noch verteidigt und behauptet, man habe Probleme, wenn bei den bisherigen Prüfungen „das Gesetz extrem genau ausgelegt“ werde, zeigt, was diese „Reform“ wirklich im Sinne hat. „Diese Bundesregierung zeigt damit einmal mehr, dass sie nur im Interesse der Großkonzerne handelt. Gelder, die den ArbeitnehmerInnen zustehen, sollen in Zukunft nicht mehr eingefordert werden können. Und dafür wird auch noch die Gesundheits-Versorgung durch eine sündteure Scheinreform aufs Spiel gesetzt“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Artikel schließen …

(c) ÖGB

12-Stunden-Protest des ÖGB

Vor der IV fordern die Gewerkschaften einen Ausgleich für den 12-Stunden-Tag

„Dieses Gesetz bringt keine einzige Verbesserung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte ÖGB Präsident Wolfgang Katzian, anlässlich des 12-Stunden-Protests am 12. Oktober gegen den 12-Stunden-Arbeitstag vor dem Haus der Industrie in Wien. „Wir bleiben dabei: Das neue Arbeitszeitgesetz ist ein schlechtes Gesetz. Jetzt muss die Wirtschaft Branche für Branche die Auswirkungen abfedern, die das Gesetz auf Einkommen, Gesundheit und Freizeit der ArbeitnehmerInnen hat! Unser Ziel ist ein gutes Leben für alle!“ Die Regierung und ihre Großspender aus der Wirtschaft müssen halten, was sie versprochen haben, verweist der ÖGB-Präsident auf die 4-Tage-Woche und eine echte Freiwilligkeit. „Beides wurde vielfach versprochen und bis heute nicht eingelöst.“

Artikel lesen ...

Bis zum 12. Oktober waren die Arbeitgeber aufgefordert, sich zur von der Gewerkschaft geforderten Sonder-Kollektivvertrags-Runde zu äußern. Notwendig wurde diese außertourliche Verhandlungsrunde wegen des von der Regierung in einer Nacht und Nebel-Aktion durchgezogenen Gesetzes zum 12-Stunden-Tag und zur 60-Stunden-Woche. „Abgesehen von jenen Branchen, in denen bereits Verhandlungen laufen, haben wir ablehnende wie auch positive Rückmeldungen erhalten. In vielen Fällen gab es gar keine Rückmeldung – und deshalb stehen wir heute hier vor dem Haus der Industrie. Also genau an jenem Ort, wo die Besteller dieses Gesetz sitzen“, führt Katzian aus und verweist darauf, dass der 12-Stunden-Tag eine lange Forderung der IV ist. „Die IV hat ihre Partner in der Regierung dazu gebracht, dieses Gesetz umzusetzen. Sie soll jetzt ihre Partner in der Wirtschaft mit gleichem Elan dazu bringen, einem Ausgleich für den 12-Stunden-Tag nicht im Wege zu stehen“, so der ÖGB-Präsident.

Resümee des ÖGB-Präsidenten:

Auch der Kurier hat über den 12-Stunden-Protest des ÖGB berichtet:
ÖGB: 12-Stunden-Protest gegen 12-Stunden-Tag

Artikel schließen ...

Aktuelles