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Umstieg ins neue Bedienstetengesetz ZUGESAGT

younion-FSG-Wien: Umstieg ins neue Bedienstetengesetz wird möglich

Zusage von Bürgermeister Michael Ludwig bei Landeskonferenz

Mit Einführung des neuen Bedienstetengesetzes im Jahr 2018 wurde sozialpartnerschaftlich eine zweijährige Evaluierungsphase vereinbart. Diese ist nun zu Ende gegangen.Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Zentralausschusses, Norbert Pelzer, und der Vorsitzenden der Hauptgruppe II („Team Gesundheit“), Susanne Jonak, hat younion-FSG-Vorsitzender Christian Meidlinger die Forderungen nach einer Umstiegsmöglichkeit und der Anrechnung der Vordienstzeiten an Bürgermeister Michael Ludwig, Stadtrat Jürgen Czernohorszky und Martina Schmied, Bereichsdirektorin für Personal, übergeben.

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Regelung der Vordienstzeiten bis November

Bei der younion-FSG-Landeskonferenz im Colosseum XXI kam nun die Zusage des Bürgermeisters. Michael Ludwig: „Die Zeit der Evaluierung ist vorbei und wir wollen den geforderten Umstieg in das neue Bedienstetengesetz ermöglichen. Weiters werden wir die Lösung für die Vordienstzeiten, die der Bund für seine Beschäftigten getroffen hat, soweit wie möglich auch für die Wiener Gemeindebediensteten übernehmen. Ich habe alle Verantwortlichen angehalten, für die Lösung der Vordienstzeiten ein Gesetz für den November-Landtag vorzubereiten. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das auch für unsere Bediensteten im Ruhestand zu gelten hat. Wir werden eine gute Lösung für 65.000 betroffene KollegInnen beschließen.“

younion-FSG-Vorsitzender Christian Meidlinger: „Ich begrüße die Zusage sehr, das ist ein toller sozialpartnerschaftlicher Erfolg. Ich bedanke mich bei Bürgermeister Ludwig und allen VertreterInnen der Stadt für das gute Gesprächsklima.“

Voraussetzung bei der Umsetzung, die auch Bürgermeister Ludwig deutlich gemacht hat, ist auf jeden Fall die absolute Rechtssicherheit für die Kolleginnen und Kollegen. Es muss sichergestellt sein, dass der Umstieg in das neue System den aktuellen Erkenntnissen und Urteilen der EU entspricht. Detailinformation: Alleine der Leitfaden des Bundes für die Anrechnung der Vordienstzeiten umfasst über 80 Seiten.

Christian Meidlinger: „Uns ist bewusst, dass unsere Kolleginnen und Kollegen nun viele Fragen haben. Die Details müssen aber erst ausverhandelt werden. Wir werden auf dem Laufenden halten und so schnell wie möglich Antworten geben und sind jetzt in Erwartung des Gesetzesentwurfs.“

OTS younion-FSG:  Umstieg ins neue Bedienstetengesetz zugesagt

 

Auf der 1. Landeskonferenz der younion­_Die Daseinsgewerkschaft gab Bürgermeister Michael Ludwig heute die Zusage, den Umstieg ins neue Bedienstetengesetz zu ermöglichen.

Vorangegangen war eine zweijährige Evaluierung des neuen Besoldungssystems und die Forderung der Gewerkschaft younion Hauptgruppe II nach einem Umstieg.

Susanne Jonak, Vorsitzende der Hauptgruppe II und damit zuständig für den Wiener Krankenanstaltenverbund, begrüßt die Ankündigung von Bürgermeister Michael Ludwig: „Ich bin überzeugte Demokratin und sehe freie Wahlmöglichkeiten auf Basis einer bewussten Entscheidung als fundamental für unsere Gesellschaft an. Das Fehlen einer freiwilligen, rechtssicheren Umstiegsmöglichkeit für „Altbedienstete“ bedeutete eben genau eine Einschränkung dieses Freiheitsbedürfnisses.“

Als mit 1.1.2018 die Besoldung Neu mit dem neuen Bedienstetengesetz für alle nach diesem Datum eintretenden Bediensteten in Kraft trat, gab es noch keine solche Umstiegsmöglichkeit. In der Folge äußerte sich Unmut in Teilen der Belegschaft und es gab diverse Aktionen. Die younion Hauptgruppe II stand jedoch zur sozialpartnerschaftlich vereinbarten, zweijährigen Evaluierungsphase vor dem nun angekündigten Umstieg.

Für Susanne Jonak eine notwendige Entscheidung, die sich auch im Nachhinein als richtig erwiesen hat: „Die Anrechnung der Vordienstzeiten muss zwingend entsprechend dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs und dem Leitfaden des Bundes korrigiert werden, bevor ein irreversibler Umstieg erfolgt. Zu groß ist das Risiko von Verlusten und schweren Fehlern zu Lasten umsteigender Bediensteter. Zudem gab es falsche Bewertungen und damit Einstufungen – Mängel die dringend bereinigt werden mussten. Und die Probleme mit Nebengebühren und der Zulagenabrechnung im KH Nord haben noch einmal eindringlich bewiesen, wie wichtig es ist, im Interesse aller Bediensteten genau hinzusehen, zu prüfen und der Dienstgeberin auf die Finger zu schauen. Das war zum Schutz der Bediensteten die richtige Entscheidung.“

Während der zwei Jahre hat die Gewerkschaft zudem auch in der Besoldung Alt Verbesserungen geschaffen. „Und wir bleiben weiter am Ball“, so Jonak. Die Vorsitzende der Hauptgruppe II weist dabei auf ein weiteres wichtiges Thema für die die Bediensteten und die Stadt Wien hin: Die Personal- und Fachkräftesituation im Wiener Gesundheitssystem, das laut Medienberichten alleine in der Pflege 9.121 Arbeitskräfte sucht. „Wir haben eine wirkungsvolle Strategie, um die Personalsituation in allen Berufsgruppen des KAV zu verbessern: Einerseits gilt es die langgedienten Bediensteten zu halten, andererseits müssen wir am Arbeitsmarkt attraktiv bleiben. Attraktive und faire Besoldung nimmt dabei neben Gesundheit am Arbeitsplatz, sicheren Arbeitsbedingungen, Job Life Balance und Dienstplanverlässlichkeit einen wichtigen Teil ein.“

Susanne Jonak will aber auch eine gezielte Förderung des Nachwuchses – insbesondere angesichts der anstehenden Pensionierungswelle: „Wir fordern ein Modell einer Berufsbildenden Schule, um jungen Menschen nach der Pflichtschule eine Ausbildung in der Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz (mit Matura) zu ermöglichen. Eine Lehre für Pflegeassistenz sehen wir trotz der Prognosen nicht und lehnen wir im Hinblick auf die hohe Qualität in der Pflege klar ab. Und wir sprechen uns klar für das zusätzliche Beibehalten dieser beiden Ausbildungssparten an unseren bestehenden Krankenpflegeschulen im Wiener Krankenanstaltenverbund aus.“ Da alle Pflegeberufe am Krankenbett zusammenarbeiten müssen, gilt es, Synergien auch in der Ausbildung zu nutzen. So trainiert man von Anfang an die Zusammenarbeit im Pflegeteam aber auch im interdisziplinären Team. „Hier hat sich das bestehende Ausbildungsprogramm bewehrt!“, bekräftigt Jonak.

OTS Umstieg ins neue Bedienstetengesetz zugesagt

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Businessrun 2019 | (c) Hauptgruppe II/VOTAVA

19. Wien Energie Business Run

Am 5. September fand der 19. Wien Energie Business Run statt. Das es erneut ein Tag der Superlative für das KAV Team Gesundheit HGII wurde, verdanken wir in erster Linie den zahlreichen Helferinnen und Helfern aus den Personal- und Gewerkschaftsvertretungen der Hauptgruppe II aller Dienststellen. Ganz besonderer Dank gilt Petra Tillich (SMZ-Ost) und Anna Rzavsky (OWS), die für die ausgezeichnete Organisation verantwortlich waren. Entlohnt wurde ihr Einsatz mit einer ausgezeichneten Stimmungen und dem dritten Platz im Firmenranking nach TeilnehmerInnenstärke: 478 Teams mit sage und schreibe insgesamt 1434 TeilnehmerInnen.

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Doch nicht nur puncto Stimmung, Auftreten und beim „strengen“ Aufwärmprogramm im Zelt zeigte sich das Team Gesundheit gewohnt stark, auch bei den einzelnen Wertungen waren die Leistungen konstant gut bis ausgezeichnet: bei den Männern konnte sich wie bereits im Vorjahr Stulik Michael, Team WIL 29 – TOXI 3 mit 0:12:25,5 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,8 km/h den zweiten Platz sichern. Das Team WIL 29 – TOXI 3, bestehend aus Stulik Michael, Radetz Harald und Schuch Philip war offensichtlich geflügelt, denn es verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr vom dritten auf den zweiten Rang in der Teamwertung. Bei den Frauen erreichte Holzmann Anna-Maria vom Team AKH 53 – Blutjung mit 0:15:35,5 den ausgezeichneten 13 Platz. Erwähnt werden soll noch das Team SMZO 56 – Der flotte Dreier mit Neppach Melanie, Blum Herta und Krammer Manuela, sie wurden in der Team Wertung bei den Nordic Walkern 11 und im Klassenrang waren sie sogar das drittstärkste Team.

Wir gratulieren Ihnen und allen TeilnehmerInnen zu Ihren persönlichen Leistungen. Danke für eure Teilnahme und die ausgezeichnete Stimmung.

Eines noch zur heurigen Färbung unserer Läufertrikots: Jedes Jahr wird ein neues T-Shirt mit einer neuen Farbe kreiert und fast immer bereits viele Monate im Voraus bestellt. Dabei sagen die Farben nichts über die politische Orientierung der teilnehmenden Gruppe aus – egal ob Rot, Grün, Blau oder eben wie heuer Türkis. Aber ein modisches Statement sind sie allemal und einige unserer TeilnehmerInnen haben so eine bunte Kollektion Team Gesundheit T-Shirts zuhause.

Ihr Team Gesundheit mit Kämpferherz

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Metro: 10% für Mitglieder - österreichweit

Ein kleines Highlight aus den vielen Vergünstigungen für younion-Mitglieder

Der Einkauf in einem Metro-Supermarkt ist schon ein bisschen etwas besonderes: Die Auswahl ist riesig und viele Waren gibt’s in praktischen Großpackungen.

Und dazu gibt es noch bis Ende Juli 2019 -10%!

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Aber nicht jede(r) darf so ohne Weiteres in einen Metro-Großmarkt hinein.

Da ist es gut bei younion _ Die Daseinsgewerkschaft zu sein:
Denn für alle Mitglieder gibt´s Zutritt zum Metro (in allen Filialen österreichweit).

Unter folgendem Link finden Sie die aktuellen Werbeprospekte:
Metro-Aktuell

So funktioniert die Aktion:

  • Am Kundeneingang die younion-Mitgliedkarte und einen Ausweis vorlegen
    (Namen müssen übereinstimmen)
  • Danach wird ein Metro-Tagesausweis ausgestellt,
    der an der Kassa eingescannt wird

Download: Metro -10% Aktion

 

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Team Gesundheit. Photo Jan Michalko/Pheno

Pressemitteilung: Im Gesundheitssystem arbeiten Menschen für Menschen

Gewerkschaft younion: Team Gesundheit wünscht verletztem Kollegen alles Gute auf dem Weg zur Besserung

Wien (OTS) – Die Messerattacke im KFJ-Spital hat erneut gezeigt: Gefahren gehören für die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitssystem zum Arbeitsalltag. Bei dem Angriff auf den Arzt der KFJ Kardiologieabteilung handelt es sich um einen massiven Übergriff auf einen Kollegen und Teampartner. Die Tat offenbart darüber hinaus eine besonders schockierende und brutale Folge der im Berufsalltag täglich zu erlebenden Phänomene Aggression und Gewalt. Beides begegnet allen Kolleginnen und Kollegen des KAV in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen.

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„So etwas kann jede Berufsgruppe treffen, Gewalt und aggressives Verhalten sind für uns allgegenwärtig“, äußert sich Edgar Martin, stellvertretender Vorsitzender der Hauptgruppe II in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft. Und führt weiter aus: „Dieses Ereignis schockiert und alarmiert das gesamte interdisziplinäre Team und damit auch uns als Belegschaftsvertretung. Der Angriff erfolgte diesmal in Form einer lebensgefährlichen Stichverletzung – Gewalt und Aggression haben in öffentlichen Einrichtungen wie einem Spital oder einem Pflegewohnhaus aber viele Erscheinungsformen.“

Konflikte enden nicht zwangsläufig in Handgreiflichkeiten und sichtbaren Verletzungen. Wesentlich häufiger sind es verbale Attacken, von anzüglichen Bemerkungen bis hin zu schweren Drohungen. „Ständig beschimpft zu werden, macht etwas mit dir. Egal wie professionell du bist, nach einigen Berufsjahren in diesem fordernden Bereich durchbrechen solche verbalen Übergriffe deine Schutzschilde und treffen dich persönlich. Wenn es dann noch zu einem derartigen Übergriff wie im KFJ kommt, brauchen unsere Kolleginnen und Kollegen viel Kraft und Unterstützung, um in diesen wiederkehrenden Situationen und Begegnungen professionell zu bleiben. Ganz besonders gilt dies jetzt auch für jene Mitglieder des interdisziplinären Teams, die diese Tat miterleben mussten. Unser Hauptaugenmerk liegt nun bei ihnen und auf ihrer Begleitung in diesem umfassenden Verarbeitungsprozess. Ihre Sicherheit ist uns wichtig!“, so Günter Friedrich, Vorsitzender der Personalvertretung im KFJ.

Die younion Hauptgruppe II arbeitet aktuell mit Dr. Stefan Harald und anderen in einer KAV internen, berufsgruppenübergreifenden Expertengruppe, um Maßnahmen und Strukturen für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz zu entwickeln. „Hier arbeiten Menschen für Menschen. Im Spitalsbereich oder in einem Pflegewohnhaus wird es nie möglich sein, einen hundertprozentig gewaltfreien Arbeitsplatz vorzufinden. Aber wir können Maßnahmen und Strukturen entwickeln, um den Menschen, die im Gesundheitssystem arbeiten, größtmögliche Sicherheit zu geben“ so Edgar Martin, selbst Trainer für Deeskalation und Sicherheitsmanagement. Um die unterschiedlichen Ausprägungen von Gewalt und Aggression im Spitalsalltag besser erfassen zu können, wird gerade von diesem zentralen Sicherheitsboard für Gewaltprävention und Aggressionsmanagement eine umfassende Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse werden zeitnah ausgewertet und sind Grundlage für weitere konkrete, über bisher bereits gesetzte Maßnahmen der Gewaltprävention hinaus.

„Die younion _ Die Daseinsgewerkschaft bekennt sich gemeinsam mit dem KAV zu einem Schutz aller Kolleginnen und Kollegen vor Aggression und Gewalt. Diese Initiative mit Befragung ist enorm wichtig, denn so bekommen wir einen weiteren Einblick über die Auswirkungen und Größenordnungen“, betont Edgar Martin. Ein multifaktorielles Problem bedarf mehrerer Lösungsansätze. Aus diesem Grund sind auch für alle Formen von Aggression und Gewalt deeskalierende Maßnahmen festzulegen und umzusetzen.

Das Team Gesundheit wünscht unserem verletzten Kollegen alles Gute auf dem Weg zur Besserung.

Link zur Presseaussendung: Im Gesundheitssystem arbeiten Menschen für Menschen

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