Besoldung neu

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Hier kommen die Fakten zur Besoldung neu

 

Wann tritt die „Besoldung neu“ in Kraft?

Die „Besoldung neu“ ist mit dem 01.01.2018 in Kraft getreten.

 

Wie funktioniert das bestehende Besoldungssystem?

Im bestehenden System hängt die Bezahlung stark von Vorbildung und Dienstalter ab. Zudem ist es entscheidend, welche Ausbildungen man vor Antritt des Beschäftigungsverhältnisses absolviert hat – losgelöst vom eigentlichen Tätigkeitsbereich. Zudem gilt: Je länger man bei der Stadt Wien bleibt, umso besser verdient man.

 

Welche Ziele wurden aufgrund der Herausforderungen im Altsystem verfolgt?

Die im Altsystem angewendeten, klassischen Ausbildungsniveaus verschwimmen heute durch eine breitere Fächerung neuer Ausbildungssysteme zunehmend (z. B. in der Pflege: Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege). Daher ist die reine Bindung der Bezahlung an die Vorbildung, statt an den Tätigkeitsbereich, nicht mehr zeitgemäß oder fair gegenüber den Kolleginnen und Kollegen.

Zudem werden gerade junge Menschen durch die Abhängigkeit vom Dienstalter benachteiligt. Gerade jene, die sich zu Beginn ihres Arbeitslebens ihre Existenz erst aufbauen müssen – sie benötigen Wohnraum, wollen eine Familie gründen, sich eventuell noch fort- und weiterbilden. Dazu benötigen sie ausreichende finanzielle Ressourcen, die im alten System fehlen.

 

Wie wird das Gehalt über die Lebensarbeitszeit neu verteilt?

Das Einstiegsgehalt ist höher, die Gehaltskurve selbst verläuft dann aber flacher – als Folge wird die Lebensverdienstsumme besser verteilt. So wird z. B. zum Einstieg ein Mindestlohn von 1.670 Euro brutto erzielt, damit liegt man über dem Mindestlohn, der in Restösterreich bezahlt wird. In einigen Bereichen (wie der Pflege in den Sonderbereichen) wurde die Lebensverdienstsumme sogar deutlich angehoben.

Im unten genannten Beispiel zur „Gehaltskurve Altsystem und Besoldung neu im Vergleich“ wird eine Lebensarbeitszeit von 40 Jahren angenommen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werden alle Zulagen in die Besoldung neu einbezogen?

Die Zulagen und Nebengebühren an sich sind ein wertvoller Bestandteil der Besoldung. Alle Zulagen, die in dieser Stadt ausbezahlt werden, finden sich im Nebengebührenkatalog der Stadt Wien – und der ist ziemlich dick. Bei den Vorarbeiten wurde rasch klar, dass es zusätzliche Unterschiede zwischen den Dienststellen gibt. So wurde eine Zulage in Dienststelle X ausbezahlt, in Dienststelle Y nicht.

Diese Unterschiede wurden nun bereinigt, wobei nur mehr die zeitbezogenen Zulagen extra bezahlt werden, wie z.B. Nachtdienst, Sonn- und Feiertag, Überstunden, etc.

 

 Betrachten wir die Veränderungen in der Besoldung neu genauer:

  • Das neue System ist transparent und fair.
  • Die deutlich höheren Einstiegsgehälter sind eine Aufwertung aller Berufe.
  • Eine angemessene Bezahlung betrifft gerade jüngerer Kolleginnen und Kollegen und führt zu einer höheren Motivation.
  • Der KAV bleibt als Arbeitgeberin attraktiv.
  • Die Besoldung neu stellt ein vielversprechendes und zukunftsträchtiges Besoldungssystem dar.

 

Sie sind derzeit im Altsystem und interessieren sich für eine Optierung? Dann klicken Sie bitte den Link an: OPTIERUNG

 

Ihr Team Gesundheit mit Kämpferherz